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Volltext: Monatszeitschrift XI (1908 / Heft 8 und 9)

und geistreich 
gelöst. Der 
ganze Kreis, 
auf dem die 
Kuppel errich- 
tet ist, wird 
durch gemalte 
Architekturen, 
die sich sockel- 
artig am unte- 
ren Rand erhe- 
ben, in sechs 
Sektoren ge- 
teilt, welche 
die Hauptvor- 
gänge des irdi- 
schen Lebens 
der Gottesmut- 
ter aufnehmen, 
und zwar so, 
daß über der 
zum Presby- 
terium führen- 
den Bogenöff- 
nung die Kreu- 
zigung als Mit- 
telpunkt des 
ganzen Erlö- 
sungswerkes 
steht, während 
im Scheitel der 
Kuppel, alle 
irdischen Be- 
gebenheiten 
gleichsam als 
idealer Kulmi- 
nationspunkt 
verbindend, in 
mächtigem 
Schwung der 
Linien und Be- 
wegungen, die 
Himmelfahrt 
und Krönung Mariä angebracht ist (Abb. 7). Die Inneniläche jener sockel- 
Abb. m. Kuppel in Haindorf, Kreuzigung (nach der Farbenskizze)
	        

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