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Volltext: Monatszeitschrift XI (1908 / Heft 8 und 9)

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Baugedanken, die aus den speziellen Aufgaben eines Museums herausgeholt 
sind und moderner Konstruktionsweise entsprechen. 
Erst wenn man die Stockwerke betritt und die lange Flucht aneinander- 
gereihter Säle durchwandert, die in günstigen Dimensionen angeordnet, den 
Geräten und Kostümen, den Interieurs bäuerlicher und bürgerlicher Herkunft 
treffliche, helle Unterkunft bieten - erst dann fühlt man wieder den Zauber 
der eigenartigen urwüchsigen Kraft, durch den die skandinavischen, wirklich 
volkstümlichen Arbeiten wirken. 
„Sei-Ionen" 
, Geräte aus 
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In diesem Gegensatz einer selbstbewußten, wenn auch oft naiven, einer 
sicheren, wenn auch oft derben Volksweise zu dem feinfühligen, gelehrten 
und dabei doch so unfreien Anempfinden einer „historischen" Bauweise 
liegt eine gewisse Tragik, die uns leider bei modernen eklektischen Werken 
so häufig begegnet. Die Anordnung des Gebäudes, die geistreiche Unter- 
bringung des reichen Museuminhalts, wie sie vom Direktor des Museums 
Dr. Bernhard Salin nach eingehenden Vorstudien glücklich durchgeführt 
wurde, haben wir in diesen Blättern schon dargestellt, als sie eben festgelegt 
wurde (VIII. Jahrgang, 1905, Heft 1). 
Auch einige Bauernstuben und ein Rückblick auf die Entwicklung der 
Sammlung wurden hier schon vorgeführt (VlLjahrgang, 1904, Heft 3 und 4),
	        

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