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Volltext: Monatszeitschrift XII (1909 / Heft 11)

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vom Maler G im Bayrischen Gewerbemuseum zu Nürnberg eine rechteckige 
Platte mit geschwungenen Schmalseiten befindet, deren Dekor (in Blau- 
malerei mit der für Straßburg charakteristischen Mangankonturierung) mit 
dem der abgebildeten Platte des Straßburger Museums übereinstimmt, die 
das bekannte ligierte Monogramm Paul I-Iannongs trägt. Nahezu identisch, 
mit demselben Mittelzweig, ist der Randdekor einer blaugemalten ovalen, in 
Straßburg gekauften Platte des Troppauer Museums, mit der R-Marke. Um 
nun auf die oben genannten barocken Terrinen zurückzukommen, so sei hier 
Straßburger Fayenceschüssel mit Blaurnalerei und P. Hsnnongs Monogramm (Museum Straßburg) 
gleich bemerkt, daß ich dieselben früher irrtümlicherweise" für frühe Höchster 
Arbeiten erklärt habe. Es gibt nämlich im Berliner Kunstgewerbemuseum eine 
barocke, reich relieiierte Terrine, ähnlich der bei Zais (Höchst, Seite 4) abge- 
bildeten Höchster, die jetzt das Hamburger Kunstgewerbemuseum besitzt 
und die neben dem Mainzer Rad die beiden Buchstaben R und G trägt. Aber 
wir haben es hier mit geschickten Muffelmalereien zu tun, während die 
barocken Straßburger Terrinen, zu Reichenberg (Marke 4), Freiburg in Baden, 
Museum (R und G), gleichfalls mit vierVolutenfüßen und Artischockengriß wie 
' Mitteilungen des Nordhöhmischen Gewerbemuseums Reichenberg, m05. Seite 30, farbige Tafel einer 
Terrine des Museums ebenda.
	        

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