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Volltext: Monatszeitschrift XII (1909 / Heft 6 und 7)

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dem die Erzherzogin Marie Rainer noch als ganz kleines Mädchen in einem 
Spitzenkleidchen dargestellt ist (Wilhelm war damals noch nicht geboren), 
fenger etitne Mltllgatläf der äirerräahlin des Erzherzogs, Henriette, mit rotem, 
ur ana igem op putz, ie er Erzherzog in einem Portefeuille stets bei 
sich trug, und ein Miniaturbildnis der Erzherzogin I-Ienriette mit ihrem Sohn 
Albrecht, beide in weißen Klei- 
dern. Von Daffinger sind auch 
die Bildnisse eines Familien- 
tableaus in Perlmutterfassung 
gemalt, und zwar: in der Mitte 
der Erzherzog, ringsum seine 
SchwiegermutterFürstin Isabella 
von Nassau-Weilburg, die Erz- 
herzogin Marie, die Erzherzoge 
Albrecht, Karl Ferdinand und 
Friedrich sowie die Prinzen Georg 
Wilhelm und Friedrich Wilhelm 
von Nassau -Weilburg. 
Eines der besten Porträte, 
die uns vom Erzherzog Carl über- 
liefert sind, ist wohl das in Öl 
auf Elfenb ein gemalte Bildnis von 
Daffinger, mit einer Landschaft 
im Hintergrund, groß in der Auf- 
fassung und virtuos gemalt. Auch 
vom Herzog von Reichstadt hat 
Daflinger eine Porträtminiatur 
gemalt, die durch zahlreiche Re- 
produktionen bekannt geworden 
ist und den Herzog sitzend mit 
verschränkten Armen darstellt. 
Von Dafiinger waren ferner noch 
ein Brustbild Kaiser Ferdinands 
in ungarischer Generalsuniform 
und ein Porträt des Herz0gs Eiw" n" "am Scäliiztärszglgßäggyg ("'is""ch' cm" 
Eugen von Leuchtenberg, der 
1809 in der französischen Armee kämpfte, gemalt um 1815. 
Von der zu früh verstorbenen Gemahlin des Erzherzogs, I-Ienriette, 
fanden wir in der Ausstellung außer den oben erwähnten Bildern noch eine 
Porträtminiatur von Ludwig von Vieth, eine von Natale Schiavoni, der eine 
große Anzahl von Mitgliedern des Kaiserhauses gemalt hat, und eine ganz 
vorzüglich in Nachahmung Isabeys gemalte von Friedrich Lieder aus 
dem Jahre 1823. - Auch die Textilkunst war in der Ausstellung reich ver- 
treten, besonders durch die Fahnen und die oft außerordentlich reich gesticktem
	        

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