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Volltext: Monatszeitschrift XIII (1910 / Heft 1)

v Österreichischen Museums veranstaltet in der Zeit vom 21. jänner bis 1 1. März 1910, 
und zwar stets Mittwocht und Freitag um 7 Uhr abends, 15 Vorträge. Die Teilnahme 
an diesen Vorträgen wird auf eine bestimmte Zahl von Zuhörern beschränkt sein und 
kann nur erfolgen auf Grund einer Einschreibung, für welche eine Gebühr von 1 Krone für 
den Einzelvertrag und von 2 Kronen für den Doppelvortrag eingehoben wird. Die Ein- 
schreibungen werden an allen Wochentagen von 9 bis 4 Uhr in der Kanzlei des Museums 
entgegengenommen und es werden Karten mit Nummern ausgefolgt, welche den Sitzplatz 
im Vorlesungssaale des Museums bezeichnen. Das Programm dieser Vorträge ist folgendes: 
1. Universitätsprofessor Prälat Dr. Heinrich Swoboda, Rektor der k. k. Universität 
Wien, über: „Richtungslinien der Paramentik" (mit skioptischen Demonstrationen) am 
Freitag, den 21. jänner 1910. ä z. Dr. Edmund Wilhelm Braun, Direktor des Kaiser-Franz- 
Joseph-Museums für Kunst und Gewerbe in Troppau: „Die deutsche Kleinplastik der 
Renaissance" (mit skioptischen Demonstrationen) am Mittwoch, den 26. und Freitag, den 
28. Jänner 191a. 4 3. Professor Artur Unger über: „Photographische Druckverfahren 
(Autotypie, Photolithographie, Lichtdruck, I-Ieliogravüre, Ein- und Mehrfarbendruck und 
andere Verfahren)" (mit skioptischen Demonstrationen) am Dienstag, den 1. und Freitag, 
den 4. Febniar 1910. - 4. Architekt Karl Mayreder, k. k. o. ö. Professor an der Technischen 
Hochschule in Wien, über: „Ziele der Wohnungsreform" (mit skioptischen Demonstra- 
tionen) am Mittwoch, den 9. Februar 191o.- 5. Dr. Gustav Glück, Direktorstellvertreter 
an der Bildergalerie der kunsthistorischen Sammlungen des Allerhöchsten Kaiserhauses: 
„Pieter Brueghel der Ältere und seine Gemälde im Wiener I-Iofmuseum" (mit skioptischen 
Demonstrationen) am Freitag, den 1 1. Februar 191o. - 6. Regierungsrat Joseph Folnesics, 
I. Vizedirektor des k. k. Österreichischen Museums für Kunst und Industrie: „Die iigurale 
Plastik in den deutschen Porzellanfabriken des 18. Jahrhunderts" (mit skioptischen Demon- 
strationen) am Mittwoch, den 16. und Freitag, den 18. Februar 1910. - 7. Regierungsrat 
Dr. Moriz Dreger, Vizedirektor des k. k. Österreichischen Museums für Kunst und 
Industrie, Privatdozent an der k. k. Universität Wien: „Über Führichs jugendzeit" (mit 
skioptischen Demonstrationen) am Mittwoch, den 23. Februar 191a. - 8. Regierungsrat 
Dr. Eduard Leisching, Direktor des k. k. Österreichischen Museums für Kunst und 
Industrie: „Österreichs Stellung in der Geschichte des Kunstgewerbes" (mit skioptischen 
Demonstrationen) am Freitag, den 25. Februar 1910. a9. Hofrat Dr. Josef Neuwirth, k. k. 
o. ö. Professor an der Technischen Hochschule Wien: „Die Profanbaukunst in der mittel- 
alterlichen Stadt" (mit skioptischen Demonstrationen) am Mittwoch, den z. und Freitag, 
den 4. März 1910. - 1o. Dr. Rudolf Heberdey, k. k. o. ö. Professor der Universität Innsbruck: 
„Die Ausgrabungen in Ephesus" (mit skioptischen Demonstrationen) am Mittwoch, den 
g. und Freitag, den 11. März 1910. 
Außerdem veranstaltet die Direküon zwei Volkstümliche Museumskurse zu je fünf Vor- 
trägen an Sonntagnachmittagen von halb 5 bis 6 Uhr, und zwar: 1. Regierungsrat Dr. Eduard 
Leisching, Direktor des k. k. Österreichischen Museums für Kunst und Industrie: „Einführung 
in die allgemeine Kunstgeschichte III" (mit skioptischen Demonstrationen) am 9., 16., 23., 
30. Jänner und 6. Februar 1910. - z. Dr. August Schestag, Kustos am k. k. Österreichischen 
Museum für Kunst und Industrie: „Die Wohnungseinrichtung und das Kunstgewerbe in der 
Renaissance und Barockzeit" (mit skioptischen Demonstrationen) am 13., 1o., 27. Februar, 
6. und 13. März 1910. -Die Karten zu diesen beiden Museumskursen werden in erster 
Linie für Lehrpersonen und Kunsthandwerker reserviert. (Einschreibgebiihr 50 Heller.) 
ÜNSTGEWERBESCI-IÜLE. Im Gebäude der Kunstgewerbeschule wurde 
Mittwoch, den m9. vorigen Monats, eine Ausstellung von Schülerentwürfen für 
Zeugdruck und Papiertapeten eröffnet. Sie enthält gegen 400 Originalentwürfe, die alle 
"' Mit Ausnahme von Mittwoch, den 2. Februar; der betreHende Vortrag Endet am Dienstag, den 
1. Februar statt.
	        

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