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Volltext: Monatszeitschrift XIII (1910 / Heft 3)

Eduard Ender, Porträt der Luise Stöber (Hofrnuseum in Wien) 
Peter Fendi, welcher, so gut 
er in der Galerie schon 
vertreten ist, als Bildnis- 
maler dortselbst (von einer 
Miniatur abgesehen) noch 
nicht repräsentiert war. Die 
r82g signierten Porträte 
stellen den Wiener Schrift- 
steller August Rockert und 
seine Gemahlin Therese 
vor und sind, besonders 
im männlichen Bildnisse, 
von saftigstem Kolorit und 
liebevoller Durchführung. 
Von Fendis Schüler Karl 
Schindler wurde ein flottes, 
farbenfrisches Bild „Heim- 
fahrt von der Hochzeit" 
erworben, von dem in diese 
Gruppe gehörenden Fried- 
rich Treml ein sympa- 
thisches Bild: „Wallfahrer". 
Durch Vermächtnis des Bau- 
rates Karl Ritter Schlag 
von Schamhelm gelangte 
ein feines Bild von Karl 
Markö, Landschaft mit Sze- 
nerie (Berufung Petrii), an 
die Galerie, durch Kauf 
ein anmutiges weibliches 
Porträt (Luise Stöber, die 
Tochter des Kupferstechers dieses Namens) von Eduard Ender. Im Kunsthandel 
konnte ein vorzügliches, tieftoniges Bild von Leopold Karl Müller aus seiner besten 
Zeit, „Mutterliebe", erworben werden und hier ist auch eine weitere Widmung 
Herrn Gustav Bendas in Gestalt eines ganz vorzüglichen Bildes von Eduard Kurz- 
L. Heuberger, Medaille auf Kaiser Franz 
bauer, „Die 
Weinkoster" , 
anzuführen. 
Schließlich 
sei noch eine 
Widmung des 
Herrn j. Paw- 
lata in Wien, 
ein in die 
Wiener Schu- 
le gehöriges 
kleinesPoi-trät 
Kaiser Ferdi- 
nands in gan- 
zer Figur (un- 
garischeGala), 
erwähnt.
	        

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