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Volltext: Monatszeitschrift XIII (1910 / Heft 3)

In der Kolonial- 
zeitwaren Tische mit 
aufklappbaren Sei- 
tenteilen besonders 
Mode. Die Stühle, 
die hier in Gebrauch 
kamen, wurden na- 
mentlich von zwei 
Typen abgeleitet: 
dem gotischen Stuhl, 
der rnit Schnitzwerk 
verziert war und der 
dem Kirchenstuhl 
nachgebildet wurde, 
und dem Stuhl mit 
dreieckigem Sitze, 
kräftigen, gedrech- 
selten Stützen, ge- 
drechselten Armleh- 
nen und dreifachen, 
gedrechselten und 
diagonal gestellten 
Spindeln als Rück- 
lehne.Da derbekann- _ 
teste dieser Stühle Hudson-FultonuäussteläicäliyalslelrrlicällttEr:denz, erste Halfze des 
sich heute in der 
Harvard-Universität befindet, wo er vom Präsidenten benutzt wird, nennt man 
hier solche Stühle „Harvard chairs". Bald machte man hier auch Sessel mit 
Strohsitzen, gedrechselten Stützen und Armlehnen. Sie wurden leicht gear- 
beitet und waren für lange Zeit die typisch amerikanischen Stühle. Ähnlich 
waren auch die beliebten Ruhebetten, 
die man mit acht Beinen versah und die 
verlängerten Stühlen glichen. 
Richtige Betten sind aus der frühen 
Kolonialzeit nicht mehr auf die Gegen- 
wart gekommen, wohl aber befand 
sich aus jener Periode eine Wiege in 
der Ausstellung. Diese Wiege läßt uns 
erkennen, wie die Betten der ersten Ko- 
lonisten vermutlich ausgesehen haben. 
Sie ist von einfacher länglicher Form 
mit glatten Paneelen. Das Kopfende 
wird durch drei schmale Teile erhöht, 
 
 
Hudson-Fulton-Ausstellung in Newyork. Truhe, . _ _ 
Connecticut, xvn. Jahrhundert deren Rückwand an Jeder Ecke einen
	        

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