MAK

Contents: Monatszeitschrift XII (1909 / Heft 1)

männlichen Masken auf den Bechern wäre dabei jedenfalls zu berücksichtigen. 
Wir müssen Otto von Falke dankbar sein, die Gefäßgruppe nachgewiesen 
und der Frage ihrer Provenienz bereits einen engen Kreis gezogen zu haben. 
Zwischen den Bechern und der Kunstblüte 
der mit ihren Anfängen bis in das frühe Mittel- 
alter zurückreichenden Steinzeugindustrie des 
Rheingebiets liegt eine große Kluft. Nach 1520 
äußert sich in Köln, nach 1550 in Siegburg und 
erst nach 1565 in Rären das Kunsthandwerk. 
Der Zeit nach und bis über die Mitte des Jahr- 
hunderts hinaus auch qualitativ steht die Stadt 
Köln an der Spitze. Ihre Werkstätten in der 
 
 
 
 
 
 
 
 
Abb. w. Siegburger Krug mit der Dar- Abb. u. Siegburger Kanne mit dem Wappen des 
sxellung einer Sauhsnz. Zweite Hälfte des Herzogs von jülich, Cleve und Berg. Um 1570. 
XVI- lßhThundens- Habe 0'155 M91" Mit Silber montiert. Höhe 015 Meter 
Maximinenstraße und Komödienstraße hatten ihre eigenen Formen, ihre 
Vorliebe für eine bestimmte künstlerische Behandlung bei Verwendung 
gleichen Materials und Beibehaltung einer mittleren Größe für alle Gefäße.
	        
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