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Volltext: Monatszeitschrift XIII (1910 / Heft 6 und 7)

Salzburg, Wels und eine 
Werkstatt in derSchweiz, ver- 
mutlich zu Winterthur, in Be- 
tracht. Was von den vorhin 
genannten, künstlerisch aus- 
geführten Gefäßen dem einen 
oder anderen Betrieb ange- 
hört, ist heute noch eine offene 
Frage. Sie rückt hinsichtlich 
der beiden nahezu identischen 
Krausen bei Figdor und Lan- 
na einer Entscheidung etwas 
näher - durch einen Wiener 
Fund, einen kleinen Becher 
von überraschend analoger 
Form (Abb. 102). Das Gefäß 
ist nur neun Zentimeter hoch, 
 
Abb. x05. Fragment eines Gefäßes im Charakter der unter 103 
und x04 abgebildeten Hafnergeschirre. aufgefunden in Wien, 
Schauflergasse 4 (Museum Vindobonense) 
der Hals in übereinstimmender Weise mit dem der Krausen braun glasiert 
und der Körper zeigt den gleichen Sandanwurf. Die schlichte Ausführung 
 
Abb. m6. Siegburger Krüge mit doppelter, nach außen im Maßwerk durchbrochen gearbeiteter Windung, erste 
Hälfte des XVI. Jahrhunderts (Burg Kreuzenstein)
	        

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