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Volltext: Monatszeitschrift XIII (1910 / Heft 8 und 9)

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vor mehreren Jahren für die Textilsammlung ins Auge gefallt, da sie dem Lichte und der 
Wärme am wenigsten ausgesetzt sind, was für Gewebe und Stickereien natürlich von 
besonderer Bedeutung ist. Im allgemeinen wurde das bisher im Saale VII erprobte System 
der Aufstellung weitergeführt. Die kleineren Objekte wurden nämlich auf stolfbespannten 
Blindrahmen aufgezogen und so senkrecht nebeneinander und frei zwischen Leisten 
laufend in den Schränken untergebracht. Die Türen dieser Schränke dienen zugleich als 
Rahmen zur Ausstellung der in den Blindrahmen aufgezogenen Stücke. Es kann so immer 
ein Teil der Objekte gruppenweise zur öffentlichen Ausstellung gelangen, während die 
andern Stücke für Studienzwecke jederzeit leicht zugänglich sind. 
Es ist selbstverständlich, daß die Ausstellung jeder Gruppe ä je nach derjahreszeit - 
immer nur eine kürzere Zeit währen darf, da die Stücke, auch die bestgefärbten alten, durch 
das Licht leiden. Es sind deshalb auch bei den Vitrinen für die größeren Objekte und vor 
allen einzeln ausgestellten Stücken Schutzvorhänge angebracht. Ebenso wird das Licht der 
Fenster gedämpft. Nebenbei bemerkt, muBte bei der photographischen Aufnahme der 
Räume etwas mehr Licht zugelassen werden, weshalb auch in den Scheiben störende 
Spiegelungen auftreten. 
Die neugeschaffene obere Kastenreihe des Saales VII dient zur Aufnahme von 
Gewändern, von denen jeweilig ein zur ausgestellten Gruppe gehöriger Teil in den Mittel- 
vitrinen zur Ausstellung gelangt. 
Für Kirchengewänder und andere Stücke, die besser liegend aufbewahrt werden, 
sind Kasten mit Schiebefächern vorhanden; besondere Einrichtungen sind auch zur 
Bewahrung von Mitren, Kassetten und anderen mehr plastischen Arbeiten getroffen.
	        

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