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Volltext: Monatszeitschrift XIII (1910 / Heft 10)

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geschnitzter Schreibtisch aus dem Boulleschen Atelier. Er ist aus Ebenholz 
und mit Goldbronze verziert. Ein anderer Tisch ist im Stile Le Bruns gehalten. 
Die hochlehnigen Stühle, die an den Wänden stehen, sind mit Brokat und 
Gobelins überzogen. Ferner ist hier noch eine Balustrade nach einem Ent- 
wurf Le Bruns. Als weiterer Schmuck dienen zwei Bronzebüsten von Du 
Quesnoy sowie bemalte Kindertiguren aus Holz. Im nächsten Raume sind 
fast ausschließlich Gegenstände aus der Zeit der Regentschaft des Herzogs 
Aus dem Metropolitan Museum in Newycrk. Saal Louis XV. 
von Orleans. Von diesem Zimmer aus gelangen wir zu einer Treppe, an deren 
Aufgang venezianische Glaswaren, meistens aus dem XVIII. Jahrhundert, 
untergebracht sind. 
Diese Treppe führt zu drei Räumen, die Arbeiten aus der Zeit Louis XV. 
enthalten. Im ersten Raume fallen fein geschnitzte Paneele sowie gemalte 
und vergoldete Pilaster auf. Wie vermutet wird, kommen sie aus Saint-Cloud. 
An den Wänden hängen Spiegel im Stile Louis XV. Der eine ist mit einem 
Gemälde ä la Watteau geschmückt. Im folgenden Raume Finden wir wieder 
vorzüglich geschnitzte Paneele. I-Iier ist auch ein aus der Savonnerie 
stammendes Porträt Louis XV. Die Gemälde, die die Wände schmücken.
	        

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