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Volltext: Monatszeitschrift XIV (1911 / Heft 4)

mal auch 
durch Lise- 
nenvonPila- 
sterform in 
vertikalem 
Sinne unter- 
brechen; 
diese kon- 
struktiven 
und schma- 
len Bauteile 
werdenganz 
hell, zumeist 
weiß auf den 
dunkleren 
Wandgrund 
gesetzt. Ist 
das örtliche 
Baumaterial 
massiver 
Ausführung 
günstig, so 
wirdderAuf- 
bau Ziegel- 
rohbau; das 
Rahmen- 
werkweißer 
Stein, auch 
Marmor 
(Boston). 
Die diskrete- 
ste Gesims- 
bildung bleibt in der Regel bei den vorwiegenden zweigeschossigen Häusern 
dem Hauptabschluß vorbehalten. ' 
In demselben Sinne wird das städtische Reihenhaus gebildet. In den 
Städten der niederländischen Kolonien ist das Haus hinter die Straßeniiucht 
gerückt, um einem Lichtschacht für das Souterrain Platz zu lassen. Dann 
führen Freitreppen mit Geländern (zumeist aus Eisen mit hübscher Schmie- 
dearbeit) zu der reizvoll gestalteten Haustüre (Newyork). 
Diese „Stoops" geben dem Straßenbild der älteren Teile von Newyork 
ihr charakteristisches Gepräge, bei dem man nicht selten an die Beischläge 
Danzigs und Elbings in Ostpreußen gemahnt wird. 
Auch der Aufbau der schmalen, zumeist nur dreifenstrigen Giebelfronten 
ruft den Typus der einfachsten Rohbauten an der Nord- und Ostseeküste in 
Haupteingang der lndependence Hall, Philadelphia
	        

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