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Volltext: Monatszeitschrift XIV (1911 / Heft 8 und 9)

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Teile der Stadt gelegen, an den schirmenden Kalkberg sich anlehnend. 
Ihre Grenze ist deutlich gekennzeichnet durch die Straße „Am Sülzwall", 
Wendische, Obere und Untere Ohlinger-Straße und Gral-Wall. Die radial 
laufenden paar Straßen münden nach der schützenden Burg hin, welche 
im Falle der 
Not Flücht- 
linge aufzu- 
nehmen im- 
stande war. 
Von dort 
ging die Er- 
oberung der 
slawischen 
Nachbar- 
lande aus. 
Dieser Teil 
ist „gewach- 
sen". Im 
Ostenbeider 
Brücke über 
die schiff bare 
Ilmenau 
stand Mode- 
storp, dessen 
Spurenwohl 
zu suchen 
sind an der 
Stelle, wo 
nahe der Jo- 
hanniskirche, 
die zu Mo- 
destorp ge- 
hörte, nie- 
drige alte 
Häuserbisan 
die Ufer der 
. Abb. 34. Lüneburg. Beispiel einer Giebelbildung vom Typus VII mit zweistöckigen 
Ilmenau Tel" "umrahmt-I, Lünenor 
chen (Abb. 9) . 
Am wohlbeschützten Hafen entwickelte sich, den Bedürfnissen für Schiffahrt 
und Landtransport entsprechend, der stärkste Verkehr. Dort steht das statt- 
liche Kaufhaus, dort der alte Krahn. Das Terrain zwischen Modestorp und 
Altstadt ist dann offenbar in ziemlich planmäßiger Weise bebaut worden. 
Wenn von einer „planmäßigen" Anlage im XII., im XIII., ja selbst noch im 
XIV. Jahrhundert die Rede ist, so darf die Bezeichnung nicht im modernen 
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