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Volltext: Monatszeitschrift XIV (1911 / Heft 12)

Auspizien wie bisher. So hat I-LF. Kirsch 
außer seinen liguralen Arbeiten viele Ge- 
fäße ausgestellt, deren charakteristische 
dekorative und forrnaleDurchbildung sich 
sehr gut in den Rahmen der Ausstellung 
einfügt. Auch die Wiener Kunstkera- 
mischen Werkstätten von Busch (John) 
betonen diesmal mit Glück ihre Vielseitig- 
keit und ergänzen ihren figuralen Vorrat 
durch Vasen. Johanna Meier-Michel ist 
auch noch durch gute iigurale Bronze- 
plastik vertreten, während Rosa Neu- 
wirth, Ida Lehmann sich wieder vor- 
wiegend und mit großem Glück auf dem 
Gebiet der iiguralen Keramik betätigt 
haben, das ja auch Fr. 8c E. Schleiß, 
Gmunden, so gut beherrschen. 
Auf dem Gebiete der keramischen 
Gebrauchsgegenstände bringtJosefBöck 
eine Reihe guter 
neuer Muster- 
stücke, die rei- 
cheren Dekor als bisher aufweisen, so daß auch 
auf diesem keramischen Gebiet die Neigung betont 
ist, ornamentalem 
Reichtum größeren 
Spielraum zu geben. 
Nach einer Pe- 
riode der starken 
Vereinfachung, die 
ja namentlich beim 
Porzellan so nötig 
war, findet die Kera- 
mik wieder künst- 
lerische Kräfte, die 
derOrnamentfreude 
zuneigen. 
Beim Glas hin- 
gegen ist der Läu- 
terungsprozeß noch 
 
Ausstellung österreichischer Kunstgewerbe. Wie- 
ner Serapis-Fayence, entworfen vom Architekten 
Karl Klaus, ausgeführt von Ernst Wahliß 
 
Ausstellung 
österreichischer 
 
kein so allgemeiner 
gewesen, und es 
wirkt sehr erfreu- 
lieh, daß nach den 
Ausstellung österreichischer Kunstgewerbe. 
Wiener Serapis-Fayence, entworfen vom 
Architekten Karl Klaus, ausgeführt von Ernst 
Wahliß 
Kunstgewerbe. Wiener Serapis- 
Fayence, entworfen von den 
Architekten Karl Klaus und 
Charles Galle, ausgeführt von 
Ernst Wahliß
	        

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