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Volltext: Monatszeitschrift XIV (1911 / Heft 12)

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matter Glanz, reizvolle Linienführung schaffen edle Gebilde, die alle guten 
Eigenschaften des schönen Glases in diskreter Harmonie vereinen. Johann 
Lötz' Witwe (Frei- 
herr von Spaun) hat 
eine größere Zahl 
guter farbiger Glas- 
sachen ausgestellt, die 
in einer andern Rich- 
tung entwickelt sind. 
Die sachlich klare 
Formgebung, die ein- 
fache und material- 
gerechte Handha- 
bung des farbigen 
Schmuckes reihen 
diese Arbeiten durch- 
aus in eine moderne 
Bewegung ein, die 
alle Aufgaben neu be- 
lebt, so oft auch alte 
Techniken und selbst 
bewährte alte Formen 
wieder verwendet 
werden. E. Bakalowits 
folgt mit Überfang- 
arbeiten denselben 
 
Ausstellung österreichischer Kunstgewerbe. 
Anhänger, Silber und Chtysokolla mit Email, 
entworfen und ausgeführt von Paula Ludwig- 
Guggizz 
Wegen und Tradi- 
tionen. Oft liegt nur 
ein Hauch modernen 
Geistes über diesen 
Dingen, der sie zu 
Zeitgenossen macht, 
der schwer definier- 
bar, aber doch deut- 
lich fühlbar ist. 
Die Gefäßbildung 
in Metall zeigt die 
Schwierigkeit und den 
Reiz dieses Umwand- 
lungsprozesses noch 
deutlicher, weil ja hier 
mit der relativen Kost- 
barkeit des Materials 
(wie mit Silber) und 
mit sehr konservati- 
ven Abnehmerkrei- 
sen gerechnet werden 
muß. Urn so erfreu- 
licher ist es, daß wir 
diesmal nicht bloß den 
wenigen bisher in modernem Sinne tätigen Firmen begegnen. So hat die 
Bemdorfer Metallwarenfabrik (Artur Krupp) ganz 
 
Ausstellung österreichischer Kunstgewerhe. 
Schließe, Silber und Zellenemail, entworfen und 
ausgeführt von Ferdinand Hauser 
neue, vor- 
trefflicheAr- 
beiten aus- 
gestellt, de- 
nen Entwür- 
fe der Her- 
ren Häusler, 
I-IeigLSachs 
zugrunde 
liegen, und 
die eine un- 
gemein klare 
einfache 
Formgebung 
mit Mate- 
rialreiz ver- 
 
Ausstellung österreichischer Kunst- 
gewerhe. Anhänger, Silber, vergoldet, 
mit Srnaragden, entworfen vom Pro- 
fessor F. K. Delavilla, ausgeführt von 
Oskar Dietrich
	        

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