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Volltext: Monatszeitschrift XIV (1911 / Heft 12)

inkrustiert, sie verbreitern sich nach oben zu einer Dreiecksplatte, in der die Straußenwedel 
stecken, sie ist aus durchbrochenem graugrünen Nephrit mit eingelassenen Rubinaugen 
oder einem Gitterwerk verkreuzter Schildpattstäbe. Solche prunkvolle Fächer können 
hochgewachsene Frauen führen, denen die magischen Kleinodien Laliques anstehen, die 
stolz ansteigende Salambokämme tragen und um die Stirn den Ring mit dem rneer- 
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leuchtenden Opal oder der mondschimmernden Barockperle. Koloristische Phantasien 
spielen über das Halbrondell der Faltfächer, grüngoldene Parkdämmerungen, Rosenfeste 
und _ auf Kurt Herrmanns Fächern ü ganz unstoflliche Sinfonien der Farbenmischung, 
ein hingehuschtes Pizzicato aus grün-lila changierenden Tupfen, vergleichbar dem Glitzer- 
schmelz der Falterflügel. 
Viel Spitzen gibt es dann mit Alliancewappen der Hochzeitsfächer aus fürstlichen 
Häusern, mit Ranken und Blumengewinden. Und piece unique ist der Fächer der Kaiserin, 
aus wolkigem Schildpatt mit samtigen Auerhahnfedern. F. P.
	        

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