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Full text: Monatszeitschrift XV (1912 / Heft 3)

aJ- 
85 Zentimeter). Auch er stammt aus St. Florian und zeigt die engste Verwandt- 
schaft mit den eben besprochenen (und den noch zu besprechenden) Arbeiten 
des Meisters S. W. Auf dern Katharinenrelief selbst ist die entsprechende 
Gruppe aus der älteren Arbeit im Gegensinn wiederholt, nur natürlicher und 
weniger geziert; wieder ist das landschaftliche Moment sehr stark betont 
(plastische Bäume 
fassen rahmenar- 
tig die Bildfläche 
ein und so weiter) 
und wieder die 
realistische Klein- 
malerei sehr weit 
getrieben, beson- 
ders in der Gruppe 
der Schergen um 
das zerbrochene 
Rad, auf die Pech 
und Schwefel vom 
Himmel fällt. Am 
Christuskind, das 
St. Christophorus 
trägt, zeigt sich 
eine kühne orna- 
mentale Verwer- 
tung des Gewan- 
des, die, wie wir 
sehen werden, 
auch sonst für den r 
Meister charakteri- 
stisch ist. Der Ge- 
sichtstypusKatha- 
rinas ist mit dem 
soeben geschilder- 
ten weiblichen 
Typus wiederum 
identisch. 
Eine weitere 
Reliefserie dessel- 
ben Meisters (Abb. 
xo bis 13) umfaßt 
vier große (100274 
Zentimeter) Stücke 
m" folgendenn a1" Abb. ra. Schiff der heiligen Ursula. Hinlergxundlandschaft von A. Altdorfer (ver- 
stellungen: Matter mntlich 1511)
	        
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