MAK

Volltext: Monatszeitschrift XV (1912 / Heft 4)

' mor; als echter Bild- 
23'! 
Von den bekannten Dekorationskünstlern wären noch zu erwähnen: 
ein hübsches, einfach gehaltenes Speisezimmer in Ahorn von Gallerey, 
das Speisezimmer für „billige Wohnungseinrichtungen" von Landry, das 
ländliche Eßzimmer aus Teckholz von Pierre Selmersheim und ein komfor- 
tables Bureau in eingelegtem Mahagoni von I-lenri Rapin. Majorelle ist auch 
nicht zu übergehen. Es ist Geschmacksache, ob man das von ihm mit Vor- 
liebe angewendete, gewichste, etwas stark rötliche Mahagoni hübsch findet. 
Arbeiten in Schmiedeeisen sind äußerst glänzend vertreten durch die 
verschiedensten Luster von Szabo und sehr originelle Eisengitter von Emile 
Robert. 
Edouard Marcel Sandoz, ein junger, schon sehr berühmter Künstler, 
stellt diesmal vier von seinen interessanten stilisierten Tierfiguren in 
farbigem Marmor aus. Kraft, Humor, Natur- und Materialkenntnis kenn- 
zeichnen alle Arbei- 
ten dieses ungemein 
vielseitigen Talents. 
Sandoz vermeidet 
stets die Benutzung 
von weißem Mar- 
hauer drückt er in 
seinen Skulpturen 
stets die Liebe zum 
Material aus, welche 
ineinemZusammen- 
wirken der imma- 
nenten Schönheit 
des Marmors und 
dessen künstleri- 
scher Gestaltung 
liegt. 
Drei hervorra- 
gende Talente ha- 
ben sich auf dem 
Gebiet der Nadel- 
künste ausgezeich- 
net: Madame Ory- 
Robin, deren vor- 
züglichen Tapisse- 
rien schon seit lan- 
gem verdiente An- 
erkennung gezollt 
wird, Madame Mail- 
Ausstellung der rnudemen dekorativen Künste zu Paris. Prunkschrank aus dem 
laud (große dekora- ovalen Boudoir von Paul Follot
	        

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