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Volltext: Monatszeitschrift XV (1912 / Heft 6 und 7)

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vermag sich der Schüler 
ebensowenig zu entzie- 
hen wie Mosers oder 
Löfflers stark ausgepräg- 
ter Eigenart. Das System 
der Schulkonkurrenzen 
bietet Gelegenheit, mit 
dem praktischen Leben 
in Kontakt zu treten und 
die Zahl der Anregun- 
gen, welche auf diesem 
Wege von der Schule 
in die ausübenden Kreise 
des Gewerbes und der In- 
dustrie drangen, ist groß. 
Oft ist begabten Schü- 
lern dadurch der Eintritt 
in eine fruchtbringende 
praktische Tätigkeit er- 
leichtert, oft ist der so 
schwierige Übergang von 
Frühjahrsausstellung österreichischerKunsxgewerbqwandbehang, bunt d S h 1 L b 
gestickt, von Melitta LölTler er c u e zum e en 
produktiven Naturen ver- 
schönt und abgekürzt worden. Man braucht nur auf die Wände des Aus- 
stellungsraumes zu blicken, um solche preisgekrönte Konkurrenzarbeiten, 
treffliche Plakate, textile, keramische Entwürfe, Flächenschmuck, Buch- 
schmuck, endlich 
Wanddekorationen 
größeren Stiles zu 
finden. Die Ausge- 
staltung der Portale 
des Raumes, in dem 
die Fachklassen für 
Plastik und dieWerk- 
Stätten ausstellen, ist 
aus derSchule Moser 
hervorgegangen. 
Die Plastik ist 
in dieser Schau- 
stellung besonders 
glücklich vertreten. 
 
  
Frllhjahrsausslellung österreichi- 
Frühjahrsausstellung österreichischer _ scher Kunstgewerbe. Anhänger, 
Kunstgewerbe. Anhänger, Gold, nach Ent- D16 Art, W16 8.118 Silber, getrieben, vergoldet, mit 
wurf von Regierungsrat Professor josef e Saphiren, nach Entwurf von Pro- 
Hoflmann, ausgeführt von der Wiener d m vollen Block fessor Em. j. Margold, ausgeführt 
Werkstätte sei er nun Gips, Stein von Oskar Dietrich
	        

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