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Volltext: Monatszeitschrift XV (1912 / Heft 6 und 7)

Metzner, R. Luksch, 
M. Powolny sind dabei 
seine Arbeitsgenossen. 
Die starke schöpfe- 
rische Persönlichkeit, 
die aus diesen Arbeiten 
Josefl-Ioffmannsspricht, 
läßt ihre schulbildende 
Kraft erkennen. Er ist 
der Geister Herr ge- 
blieben, die er gerufen 
hat und deren Wirken 
mannigfaltig aus den Vi- 
trinen und den Wän- 
den der Ausstellung 
blickt und den Wert 
seines eigenen Schaf- 
Frühjahrsausstellung österreichischer Kunsrgewerbe. Druckstoff, nach Ent- fens nicht verdunkelt 
wurf von Ph. Häusler y 
 
sondern verstärkt und 
vervielfältigt. Koloman Moser, dessen eigenes Schaffen seit längerer Zeit 
seltener in die Öffentlichkeit trat wie früher, ist diesmal durch die preis- 
gekrönten Entwürfe für die Ausgestaltung eines deutschen Kirchenraumes 
vertreten und durch szenische Entwürfe für die Bühne. 
Das, was man von seinen jüngsten Arbeiten dadurch kennen lernt, läßt 
uns seine Zurückgezogenheit bedauern, die Rolle, die er im Wiener Kunst- 
leben spielte, war zu wichtig, um unausgefüllt bleiben zu können, ohne daß 
man sein produktives Schaffen vermissen würde. Im Anschluß an die Wiener 
Werkstätte wirkt Architekt Wimmer. Er hat diesmal die Wände eines 
Wohnraumes ganz mit buntgestickten schwarzen Stoffflächen ausgestattet. 
Über zwanzig Damen haben mitgewirkt, um die große Zahl quadratischer 
Felder durch Hächenhaft wirkende Stickereien zu schmücken und so ihre 
tüchtige Arbeit einem gemeinsamen Werk zu widmen, das die Handarbeit 
 
Frilhjahrssusstellung österreichischer Kunstgewerbe. Halsband, nach Entwurf von Regierungsrat 
Professor Josef Hotfmann, ausgeführt von der Wiener Werkstätte 
in den Dienst des Wandschmuckes stellt. Starke Farbe, zu harmonischer 
Einheit geschlossen, beherrscht diesen Raum, der ernst und vornehm wirkt. 
In anderem, gefälligerem Sinne hat O. Prutscher eine einzige starke Farbe 
benutzt, um eine reizvolle Wirkung zu erzielen. Er hat ein Damenzirnrner
	        

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