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Volltext: Monatszeitschrift XV (1912 / Heft 8 und 9)

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Nach der Rede des Kardinals ertönten wieder die Klänge eines Chorals. Dann ergriff 
im Namen des Ministeriums für Kultus und Unterricht Minister Dr. Ritter von Hussarek 
das Wort zu einer längeren eindrucksvollen Begrüßungsrede, worauf der Rundgang 
angetreten wurde, der bis halb 2 Uhr währte. 
Dem Ehrenpräsidium der Ausstellung für kirchliche Kunst gehören an: Seine Durch- 
laucht Prinz Franz von und zu Liechtenstein, Seine Exzellenz der Oberstkämmerer 
Seiner k. u. k. Apostolischen Majestät Leopold Graf von Gudenus, Seine Exzellenz der 
k. k. Ministerpräsident Karl Graf Stürgkh, Seine Exzellenz der Minister für Kultus und 
Unterricht Dr. Max Ritter Hussarek von Heinlein, Seine Exzellenz der Minister für 
öffentliche Arbeiten Dr. Ottokar Trnka, der Bürgermeister der k. k. Reichshaupt- und 
Residenzstadt Wien Dr. Josef Neumayer; dem Ehrenkomitee gehören an: der Rektor der 
Akademie der bildenden Künste Professor Rudolf Bacher, die Herren Sektionsrat 
Dr. Oskar Ritter von Czyhlarz, Sektionschef Milosch von Fesch, Hofrat Rudolf Ritter 
von Förster-Strefileur, Sektionsrat Dr. Benno Fritsch, Hofrat Dr. Richard Edler von 
I-Iampe, Sektionschef Dr. Heinrich Heidlmair, Vizebürgermeister Franz Hol], Hofrat 
Rudolf Freiherr von Klimburg, der Direktor des Österreichischen Museums Hofrat 
Dr. Eduard Leisching, Sektionschef Dr. Adolf Müller, Seine bischöflichen Gnaden 
der Generalvikar Dr. josef Pfiuger, Propst Friedrich Pifil, Sektionschef Dr. Rudolf 
Pilbauer, Vizebürgerrneister Dr. Josef Porzer, Prälat Leopold Rost, Prälat Universi- 
tätsprofessor Hofrat Franz M. Schindler und Seine Exzellenz Weihbischof Dr. Hermann 
Zschokke. 
ERSQNALNACHRICHT. Der Minister für Kultus und Unterricht hat auf Grund 
des Q 4 der im Einvernehmen mit dem Ministerium für Kultus und Unterricht 
erflossenen Verordnung des Justizministeriums vom 3x. Juli 1896, R. G. Bl. Nr. 15x, 
betreffend die Errichtung von Sachverständigenkollegien in Sachen des Urheberrechtes, 
nach Ablauf der Funktionsdauer des im Jahre 1905 für den Bereich der bildenden Künste 
in Wien bestellten Kollegiums auf die Dauer von sechs Jahren ernannt: Zum Vorsitzenden- 
stellvertreter das Kuratoriumsrnitglied des Österreichischen Museums Hofrat August von 
Schäffer, zu Mitgliedern: den Direktor des Österreichischen Museums Hofrat Dr. Eduard 
Leisching und den Professor an der Kunstgewerbeschule des Österreichischen Museums 
Regierungsrat Stephan Schwartz. 
EGATE AN DAS MUSEUM. Der am 24. Mai 1. j. verstorbene Herr Friedrich 
Gerold hinterließ dem Museum seine Porzellansammlung, insgesamt 3x Objekte, 
hauptsächlich Tassen aus der Spätzeit der Wiener Fabrik und zwei Pariser Tassen mit 
Landschaften von Delgotz. . 
Ferner hat Frau Amelie von Thom dem Museum letztwillig eine Kassette aus dem 
Anfang des XIX. Jahrhunderts gewidmet. 
ESÜCH DES MÜSEÜMS. Die Sammlungen des Museums wurden in den 
Monaten Juni, Juli und August von 63.586, die Bibliothek von 3561 Personen besucht. 
KÜNSTGEVVERBESCHÜLE. Seine k. u. k. Apostolische Majestät haben mit 
Allerhöchster Entschließung vom (7. Juni l. j. dem Professor an der Kunstgewerbe- 
schule Hermann Klotz anläßlich seiner Versetzung in den dauernden Ruhestand taxfrei 
den Titel eines Regierungsrates allergnädigst zu verleihen geruht. 
Der Minister für ölTentlicl-ie Arbeiten hat den vertragsmäßig bestellten Lehrer 
Michael Powolny mit der Rechtswirksamkeit vom r. August l. J. zum Lehrer der 
VIII. Rangklasse ernannt und ihm bei diesem Anlasse den Professortitel verliehen. 
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