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Volltext: Monatszeitschrift XV (1912 / Heft 10)

34h; 
' die in verschiede- 
nen Schattierungen 
aneinandergelegt 
werden": 
S0 sehen wir 
auf allen Gebieten 
des künstlerischen 
und kunsthand- 
werklichen Schaf- 
fens in der Maria 
Theresianischen 
Epoche regstesLe- 
ben und frucht- 
bare Schaffensfreu- 
digkeit, begünstigt 
von der Hebung 
des materiellen 
Wohlstandes, der 
sich unter der Re- 
gierungdergroßen 
Kaiserin allmäh- 
lich entwickelt. In 
allen Zeugnissen 
der hohen wie der 
angewandten 
Kunst prägt sich 
in deutlicherWeise 
aus, wie der all- 
gemeineZeitstil auf 
österreichischem 
Boden seine eigene 
Joseünum in der Währingerstraße, 17a 5. von Cannaval Färbung erhält. 
P14 e? 
Der künstlerische Gegensatz zwischen der Epoche Maria Theresias und 
Kaiser Josefs besteht im wesentlichen darin, daß durch die verschiedensten 
Umstände hervorgerufen und begründet auch in die künstlerischen Tendenzen 
und Ausdrucksweisen in unserem Vaterlande sich mehr und mehr klassi- 
zistische Elemente und Auffassungen mischen, die sodann in der Franzis- 
zeischen Zeit zu jener Stilbildung führen, die wir mit einem wenig 
zutreffenden Worte als Empire bezeichnen. Die größte Fülle und die 
besondere Eigenart der in der Maria Theresianischen Epoche entstandenen 
Werke vornehmlich der Innendekoration und angewandten Kunst ist in jener 
"' Dreger hat in „Kunst und Kunsthandwerk", Jahrg. VII, hierüber berichtet.
	        

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