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Volltext: Monatszeitschrift XV (1912 / Heft 12)

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7:670) in Schloß Rosenborg 
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Majestät Generalarchitekt und Baumeister", sind als einflußreiche Künstler zu 
nennen. Seit dem Eindringen der Reformation in Dänemark (1536) war eine 
zunehmende Macht des Adels und waren glückliche Kriege dem künstle- 
rischen Aufschwung günstig. Die reichen Mittel, die ins Land Bossen, wurden 
vielfach in höfischen Prunk umgesetzt. Reiche Adelsschlösser entstanden im 
Lande und folgten in ihrer Bauweise dem von oben angegebenen Kurs. 
Das, was wir heute Stilarchitektur nennen, der Einfiuß der Renaissance- 
bewegung, wie er sich von Holland aus über die ganze Nord- und Ostsee- 
küste verbreitete, ist auch in den dänischen Schloßbauten wirksam, deren 
prächtigster,Frederiksborg, durch großzügige Disposition an den Ufern eines 
Binnensees hervorragt; er wurde durch einen Brand teilweise zerstört, 
durch private und öffentliche Mittel nach alten Zeichnungen wieder hergestellt 
und dient heute gleichfalls musealen Zwecken. Hier ist das nationalhistorische 
Museum untergebracht, das ebenso wie jenes der dänischen Könige einen 
prächtigen Rahmen durch die Baukunst der Renaissancezeit besitzt. 
Die Abbildungen, welche dieser Besprechung beigegeben sind, stellen 
Teile der eben genannten Sammlungen dar. Namentlich die aus Rosenborg
	        

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