MAK

Volltext: Monatszeitschrift XVI (1913 / Heft 5)

 
 
147 Zentimeter breit. Ein 
weiterer, in sechs Exem- 
plaren vertretener Typus 
zeigt einen kugeligen 
Bauch, hohen, etwas aus- 
geschweiften, zylindri- 
schen Fuß und zylindri- 
schen Hals (Abb. 25). 
Die Höhe schwankt bei 
Abb. 3x. Kleiner buntbemalter Becher den einzelnen Stücken 
aus dem Porzellanzimmzr . . 
zwischen 217 Zentimeter 
und 22 Zentimeter, der Durchmesser beträgt 97 Zenti- 
meter. Die Blumenmalereien dieser Gruppe und der b Abt" Lä"gnche' 
unlbemalter Becher aus dem 
folgenden zeigen im Gegensatze zu den früher be- Pogjguanzimmgf 
schriebenen keine Zutaten von Vögeln und Insekten. 
Die folgende Gruppe, in acht Exemplaren vertreten, zeigt auf niederem, 
eingezogenem Fuß einen kugeligen Körper, der in sanfter Schweifung in den 
breiten Hals übergeht (Abb. 26). Der glockenförmige Deckel ist mehr in 
die Höhe gezogen als bei den übrigen Vasen. Ihre Höhe schwankt zwischen 
2r5 und 2l'8 Zentimeter, der größte Durchmesser zwischen 9'3 und 
9' 5 Zentimeter. 
Sechzehn weitere Vasen haben die Form von Deckeltöpfchen, die nach 
obenhin ausgebaucht sind (Abb. 27). Ihre Größe ist nicht ganz gleich, die 
zwei größten sind I7 Zentimeter hoch und haben einen Durchmesser von 
107 Zentimeter. Diese zwei Stücke sind spätere Ergänzungen aus der Wiener 
Fabrik mit der eingepreßten Marke, dem Jahressternpel 847 und der Maler- 
nummer 27. Das ist die Nummer des Josef Zoller, der von 1838 bis 1861 als 
Buntmaler in der Fabrik tätig war. Sieben folgende sind 157 Zentimeter 
hoch mit einem Durchmesser von m'a Zentimeter und sieben andere nur 
I5'3 Zentimeter hoch mit 
97ZentimeterDurchmesser. 
Eine Reihe; von zwölf 
weiteren Vasen zeigt schlan- 
kere Form als die eben be- 
schriebenen und ist gegen 
das Fußende hin nur schwach 
ausgebaucht (Abb. 28). Von 
die senVasen stammen sechs 
aus der 183g gegründe- 
ten ungarischen Porzellan- 
fabrik in Herend, die damals 
die Imitation von chinesi- 
schem Porzellan als ' - Abb- 344 Lüguch" 
spezial buntbemalter Becher aus dem 
Abb. 33. Länglicher bumbemalter _ _ 
Becher aus dem Porzellan-nimmer fach DCITIBD. DIESE SCCIIS Porzellanzimmer 
 

	        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.