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Volltext: Monatszeitschrift XVI (1913 / Heft 5)

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Ausstellung der „Travaux d'Art Feminins" zu Paris. Österreichische Nadelspitze, ausgestellt vom „Verband für 
österreichische Hausindustrie" 
zu beteiligen. Die meisten sind auch dieser Einladung gefolgt: und wir sehen diesmal 
im Pavillon de Marsan eine sehr schöne und komplette Darstellung der verschiedenen 
nationalen und modernen Nadelkiinste, welche in der Monarchie ausgeübt werden. 
Die moderne Abteilung umfaßt die Arbeiten der „Wiener Werkstätte", der Genossen- 
schaft der Kunststickerinnen und die wunderschönen Spitzen nach modernen Enwürfen 
des Verbandes für österreichische Hausindustrie. Sehr effektvoll, in Gold, Silber und 
reichen Farben prangend ist die Abteilung der ungarischen Hausindustrie. Die schönsten 
Stücke sind diejenigen (reiche Meßgewänder und Flitterarbeiten), welche Ihre kaiserliche 
Hoheit Erzherzogin Isabella nach Paris gebracht hat, wo die hohe Frau selbst Anordnungen 
für deren Aufstellung traf. 
Die französischen Arbeiten weisen sehr viel Abwechslung und stets jenes feine 
künstlerische Empfinden auf, welches die Nation charakterisiert. Die herrlichsten Spitzen 
in „point a faiguille" nach modernen Mustern sind aus der Spitzenschule „La Gergovia", 
welche von dem verstorbenen Alfred Lescure gegründet wurde. 
„La Francia" ist ein neues Unternehmen, welches von einigen bekannten Damen aus 
der Pariser Gesellschaft zu künstlerischen und humanitären Zwecken gegründet wurde. 
Dort werden gegenwärtig die schönsten farbigen Filetspitzen gearbeitet. Wir sehen in 
dieser Ausstellung auch die reizenden Stickereien auf Tüll aus der Bretagne, unendlich feine 
Klöppelspitzen (binche francaise). Die Komitees der verschiedenen Provinzen sind fast alle 
vertreten und diesmal kamen auch aus Marseille sehr interessante Sendungen. 
 
Ausstellung der „Travaux d'Art Feminins" zu Paris. Österreichische Nadelspitze, ausgestellt vom „Verband für 
österreichische Hausindustrie"
	        

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