MAK

Volltext: Monatszeitschrift XVI (1913 / Heft 11)

abgeordneter Denk, der Präsident des Österreichischen Werkbundes Freiherr von Bach- 
ofen, die Gemeinderäte Dr. Goltz und Daberkow, die Galerie- und Museumsdirektoren 
Dr. Dörnhöffer, Dr. Glück, Dr. Meder, Professor Dr. Schrader, Regierungsrat Professor 
Dr. I-Iaberlandt, die Professoren Leopold Bauer und Fabiani, der Direktor der k. k. Zentral- 
anstalt für Frauengewerbe Regierungsrat Dr. Haman, die Regierungsräte I-Ierdtle, 
Dr. Zimmermann und Stübchen-Kirchner, Galeriedirektor Professor Dr. Rover aus Düssel- 
dorf, Professor Jungnickel aus Frankfurt am Main, Direktor Dr. Ubell aus Linz, Bild- 
hauer I-Iauser aus München, Bildhauer Kautsch aus Paris. Im Vestibül empfing Direktor 
Hofrat Dr. Leisching mit den Vizedirektoren Regierungsrat Folnesics und Regierungsrat 
Dr. Dreger, den Kustoden Regierungsrat Ritter und Dr. Schestag, dem Amanuensis Dr. von 
Schönbach und dem Kustosadjunkten Dr. Ernst sowie der Direktor der Kunstgewerbe- 
schule Professor Roller mit dem Lehrkörper der Schule die Gäste. Auf die Bitte des 
I-Iofrates Dr. Leisching erklärte Seine Exzellenz Minister Dr. Tmka, der in Begleitung des 
Ministerialrates Dr. Borkowski erschienen war, die Ausstellung für eröffnet, machte 
gemeinsam mit den Ehrengästen einen Rundgang durch dieselbe und ließ sich bei dieser 
Gelegenheit zahlreiche Aussteller vorstellen, wobei Seine Exzellenz wiederholt seine volle 
Anerkennung über das Gesehene äußerte. 
Der Minister für ölfentliche Arbeiten Dr. Ottokar Trnka hat am 6., Minister für 
Landesverteidigung General der Infanterie Freiherr von Georgi am B. d. M. die Ausstellung 
besucht. 
ERSONALNACHRICHT. Der Minister für öffentliche Arbeiten hat den Ama- 
nuensis am Österreichischen Museum Dr. Friedrich Ritter von Schönbach mit der 
Rechtswirksamkeit vom 1. November l. J. in die VIII. Rangklasse ad personam befördert. 
ESUCH DES MÜSEÜMS. Die Sammlungen und Ausstellungen des Museums 
wurden im Monat Oktober von 7.480, die Bibliothek von 1.834 Personen besucht. 
VORTRÄGE IM ÖSTERREICHISCHEN MUSEUM. Die Direktion des 
Österreichischen Museums veranstaltet in der Zeit vom 13. November 1913 bis 
12. März 1914, und zwar stets an Donnerstagen um 7 Uhr abends, 16 Vorträge. Die Karten- 
ausgabe findet an Wochentagen von 9 bis 4 Uhr in der Kanzlei des Museums statt. Die 
Karten können gegen Einsendung des entfallenden Betrages" brieflich und telephonisch 
(Telephon 90034) durch die Kanzlei des Österreichischen Museums angesprochen werden. 
Das Programm dieser Vorträge ist folgendes: x. Herr Dr. Otto KümmeLDirektor der ost- 
asiatischen Kunstabteilung an den königlichen Museen in Berlin: „Chinesische Zierkuns " 
(mit skioptischen Demonstrationen) am Donnerstag, den 13. November 1913. z. Herr Uni- 
versitätsprofessor Dr. Wilhelm Suida (Graz): „Die Kunst in der Steiermark im XVII. jahr- 
hundert" (mit skioptischen Demonstrationen) am Donnerstag, den 20. November 19x 3. 
3. Herr Professor Dr. Karl Berling, Direktor des Kunstgewerbernuseums in Dresden: 
„Meißner Porzellan" (mit skioptischen Demonstrationen) am Donnerstag, den 27. November 
1913. 4. Herr Professor Dr. Richard Graul, Direktor des tädtischen Kunstgewerbemuseums 
in Leipzig: „Der Weltmarkt und die deutsche Kunst" (mit skioptischen Demonstrationen) 
am Donnerstag, den 4. Dezember 1913. 5. I-Ierr Dr. Hans Stegxnann, königlicher Direktor 
des bayerischen Nationalmuseums in München: „Die Entwicklung des deutschen Grab- 
mals vom Mittelalter bis zum XVII. Jahrhundert" (mit skioptischen Demonstrationen) am 
Donnerstag, den 1x. Dezember xg13. 6. Herr Dr. E. W. Braun, Direktor des Kaiser Franz 
Joseph-Museums für Kunstund Gewerbe in Troppau: „Über Darstellungstypen der deutschen 
Renaissance" (mit skioptischen Demonstrationen) am Donnerstag, den 18. Dezember 1913. 
7. Herr Dr. I-Ians Tietze, Dozent an der k. k. Universität in Wien und Sekretär der k. k. 
Zentralkornmission für Denkmalpllege: „Das Fortleben der Gotik durch die Neuzeit" (mit 
' Einschreibgebühr für jeden Sitz r Krone.
	        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.