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Volltext: Monatszeitschrift XVI (1913 / Heft 10)

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im Grunde doch gutmütigen Züge Blüchers. Gemälde und Stiche führen uns 
seine männlichen und weiblichen Familienmitglieder vor, Auszeichnungen 
und Orden, verkleinerte Wiedergaben seiner zahlreichen Denkmäler, Ehren- 
geschenke, Waffen, kleine Andenken aller Art, vor allem seine Tabakspfeifen, 
endlich Porzellane und Dosen mit seinem Porträt geben uns ein lebensvolles 
Bild dieses Mannes. Der ganze Raum hat im Gegensatze zur vornehmen 
Zurückhaltung, die sich in den beiden vorhergehenden Sälen namentlich 
durch reichliche Raumbemessung kundgibt, etwas Intimes und durch die 
Ausstellung zur Jahrhundertfeier der Befreiungskriege. Raum 2c: Österreich 
zahlreichen schriftlichen Dokumente, besonders die köstlichen Briefe Blüchers, 
etwas stark Persönliches und Mitteilsames. Das diesem Raume angeschlossene 
Sterbezimmer Blüchers aus Kriblowitz und seine Totenmaske vollenden die 
eindrucksvolle Synthese seines Lebenslaufes. 
In gleicher Weise und mit gleichartigen Ausstellungsobjekten schließen 
sich die Räume an, die den Generälen Scharnhorst und Gneisenau, den 
Feldmarschällen York und Kleist von Nollendorf, dem General Bülow von 
Dennewitz und andern Heerführern gewidmet sind. Dem Andenken des 
Erbprinzen Friedrich von Hessen-I-Iomburg, der mit fünf Brüdern für 
die Befreiung Deutschlands kämpfte, sowie der Grafen zu Eulenburg 
und einer Reihe verdienstvoller bürgerlicher Familien, namentlich aus 
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