MAK
 
1. 
Besuch und 111mm 08a Museums. 
Am 25. September 1871 wurde das Museum im Ballhauae geschlossenem 5. No- 
vember desselben Jahres fand die Eröffnung des neuen Gebäudes für das Publicum statt. 
Während der Monate November 1871 bis Januar 1872 waren die Raume der österreichi- 
schen Kunstgewerbeausstellung überlassen, nach deren Schluss mit der neuen Aufstellung 
der Sammlungen des Museums begonnen wurde. Am 1. Mai konnten der Saulenhof und 
sechs Säle geöffnet werden, die übrigen drei folgten im Laufe des Jahres. 
Die Statistik des Besuchs des Museums, bei welcher die Inhaber von Freikarten, 
Zeichner u. s. w. nicht in Betracht genommen werden konnten, stellt sich folgender- 
massen dar: 
 
 
  
 
 
 
 
  
 
 
 
 
u 18H i 1805.- 1809 
Ja  - 5. 2 .46 13.173 9. 3 8.975 8.140 6.835 
Fßnbulfilxilf . - 6.25? 12.295 12.684  3.716 6.211 6.32 
Marz . . . . - 13.77 9.601 18.270 3.267 .136 7.946 6.73 
 r e? 7:22 7.:! 1122-512, 112 22;: 
a1 . z. .. z ' . 7. 1 7. . g. . 
Juni . 10.1.12 3.. 9 5.657 7439 6.955 6.363110. a 5.11? 
Juli .. 8.938 10.691 4.477 6.161 7.234 6. l 6.8 4 4.65 
7.846 7.3 z 6.071 5.148 
Septbr. . . 7.638 8.6 .026 7.500 6.156 4.690 
October .. 7.537 12.3 gggö 3.242 8.575 7.549 
November 6.725 10.516 11.57 592  6. 7 26385 
December 5.254. 10.455 10.70 8. 68 9.318 7. B 4. 25 15.761 
August.i 7.785 11.5? 7.460 809g 
8 
   
Zus.. .  6.891 118.4381o1.733I118.8o 
95671129441 Mgogmlo 
Von der Gesammtziffer der Besucher des Museums in der Zeit vom 2c. Mai 1864 
bis 31. Dezember 1872 - g .010 - kommen 88.617 auf die Zahlta e und von diesen 
wieder 23.527 auf das Jahr 1 71, 44.551 auf das Jahr 187:. Für die eiden letzten Zif- 
fern kommt in Betracht, dass während der oben erwähnten Ausstellung in den Monaten 
November 1871 bis Januar 1871 taglich Eintrittsgeld erhoben wurde. Berücksichtigt man, 
dass die Sammlungen im Jahre 1871 sechs Wochen, im Jahre 1872 drei Monate lang nz 
geschlossen waren, so zeigt sich ein höchst erfreulicher Aufschwung des Interesses. ' d 
dass dieser keineswegs allein auf Rechnun des neuen, schon an sich so sehenswertlien 
Gebäudes zu schreiben ist, sondern dass die durch die grosseren Raumlichkeiten und die 
systematische Aufstellung erleichterte Benutzung der Sammlungen einen grossen Antheil 
daran hat, geht aus der steten Ueberfullung des grossen Lesesaales der Bibliothek hervor. 
Die Thatigkeit der Beamten des Museums wurde im abgelaufenen Jahre wesentlich 
durch die Uebersiedelung, die neue Aufstellung der Sammlungen, durch die Vorbereitungen 
zur Weltausstellung, durch mannigfache Theilnahme an den Arbeiten der gemischten 
Commission für das Gewerbeschulwesen und durch die angebahnte Reform des gesammten 
Zeichenunterrichts in Anspruch genommen. Dagegen mussten selbstverständlich die Filial- 
ausstellungen diesmal ausfallen, während den Gesuchen einzelner Anstalten und Etablisse- 
ments um leihweise Ueberlassung von Vorlegewerken oder Mustern so viel als möglich 
bereitwillig entsprochen wurde. 
 
 
') Besucher der Vorlesungen.
	        

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