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Volltext: Monatszeitschrift XVII (1914 / Heft 1)

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in der Zeitfolge gerade bei einer Fachausstellung nicht zu vermeiden sind. 
Bei dem großen Besitz der I-Iofbibliothek an kunstgeschichtlich inter- 
essanten Handschriften? ist es fast selbstverständlich, daß auch diese 
historische Ausstellung einige solcher Prachthandschriften bringen rnußte. 
Freilich konnte bei der Aus- 
wahl der Handschriften 
deren Ausstattung erst in 
zweiter Linie berücksichtigt 
werden, und der Umstand, 
daß gerade historische 
Quellenwerke zu den selte- 
nermitprächtigemMiniatur- 
schmuck bedachten Hand- 
schriften zählen, schien für 
den Kunsthistoriker weni- 
ger zu versprechen. Trotz- 
dem vereinigt auch diese 
Ausstellung scheinbar trok- 
kener Quellenwerke viele 
minierte Codices die an 
sich die Entwicklung der 
Miniaturmalerei recht gut 
illustrieren. 
Eine Reihe von Papyri 
leiten, mit einem Stücke in 
hieratischer Schrift aus dem 
XII. Jahrhundert v. Chr. be- 
ginnend, die Ausstellung 
ein. Prozessualurkunden aus 
I-Iadrians Zeit, Kauf- und 
Mietsurkunden aus der Zeit des Claudius und Nero, Domitian und 
Caracalla, Volkszählungsangaben aus dem Jahre 175 n. Chr. führen 
uns die mannigfachen Formen des Rechts- und Staatslebens vor und 
skizzieren kurz die Wünsche und Sorgen der Leute von damals. Besser 
als dicke Bände illustrieren zahlreiche Papyri, Aufträge von Omars 
Heerfiihrer Amru und dessen Unterfeldherrn beim Einmarsch ins 
Land, das welthistorische Ereignis der Eroberung Ägyptens durch die 
Araber. Die wichtigsten Epochen des Altertums sind uns durch solche 
 
Abb. x. Mumienporträt 
"' Das Wertvollste in dieser Hinsicht hat die Miniaturausstellung des jahres 190i vereinigt und wurde 
in dieser Zeitschrift (Jahrgang V. tgoz, S. 233-264, 285-360, 451-494) unter Heranziehung der bisherigen 
Literatur ausführlich von R. Beer behandelt.
	        

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