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Volltext: Monatszeitschrift XVII (1914 / Heft 1)

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der griechischen 
Kirche) aus dem 
 
XI. ]ahrhundert mit V um! i. w . - 
Darstellungen der  V .   
betreffenden Heili- ___ 0- w- mmvitcnxmüinufexißuxt 'mgümlant 
gen und dem cha- ._ S! 
rakteristischen Ini- -f' h  t 
tialornament sowie ,'  v. ._ ,_ mmmuü 
die Handschrift der . - Ä  - v. .... "hmujm. 
byzantinischen Ge- ' k ,_ ,  
schichte (1118 bis 
1206) des Niketas 
Akonominatos; die 
aufgelegten Gold- 
plättchen in der Mi- 
niatur des Kaisers 
Alexios V. Dukas 
Murzuphlus(1-I2o4) 
sind fein ziseliert. 
Die zahlreichen 
Handschriften der 
Quellenwerkefürdie 
merowingisch-karo- 
lingische Zeit (viel- 
fach Unika, wie ' '   
derCodexCarolinus I " '  I 
Cod. 44g) gruppie- 
ren sich um den be- 
rühmten Goldenen 
Psalter Karls des 
Großen, das köstlichste Produkt der Palastschule Aachens, die vielleicht die 
Wiege der karolingischen Minuskel und damit auch unserer lateinischen 
Schrift geworden war. Auf Chroniken und Annalen verteilt sich zumeist die 
reiche historische Literatur des eigentlichen Mittelalters, von denen jene 
Österreichs sich zu einer besonderen Gruppe vereinen. 
Die bedeutenderen Miniaturschulen sind in mehr oder minder wert- 
vollen Stücken vertreten. Eine Handschrift des Rudolf von Enns mit zahl- 
losen Miniaturen, die durch ihr reich aufgelegtes Plättchengold den Laien 
blenden; zwei Handschriften der Selbstbiographie Kaiser Karls IV. mit 
schönen Miniaturen, Initialen und Randleisten und eines der prächtigsten 
Beispiele süddeutscher Miniaturmalerei, die deutsche Übersetzung des 
Trojanischen Krieges von Johannes von Columna (Cod. 2773). Die 
Handschrift, wahrscheinlich für Kaiser Sigismund (T 1437) oder seine 
Gemahlin Barbara von Cilli (T r451) geschrieben, ist mit 333 Miniaturen, 
Abb. 5. Miniatur aus der deutschen Übersetzung des Trojanischen Krieges von 
Johannes von Columna (Cod. 2773)
	        

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