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Blätter Vorzeichnungen für batiktc Stufe auf Papier mit braunem Wachse; Tasche aus 
rothem Sammer mit Goldstickerei, 16. Jahrh.; Leinentuch mit den n. Aposteln in Con- 
toursticlterei, Klosterarbeit, 18. Jahrlm; bosnische Betttücher mit farbiger Stickerei und 
Spitzen; Gobelin, tigural, Begegnu bei der goldenen Pforte, belgisch, 16. Jahrlm; 
Gobelin, Jagd auf Fabelthiere, belgisc , 16. Jahrh.; Seidenstickereien in bunten Farben 
auf Leinwandgrund, Hochasien; Schärpe aus Mousselin mit Gold- und Seidenstickerei, 
armenisch; eine Sammlung gestickter Handtücher, macednnisch; gestickte Decken, tür- 
kisch und hochasiatisch; eine Collection Fransen, italienisch und deutsch, 16.-18. .lahrh., 
zum Theile Geschenk des Herrn Ascoli in Bologna; eine Collection Goldborten, deutsdl, 
meist 18. Jahrh.; Musterbuch für Näharbeit, 1774; Kreuz einer Casel, I6. Jahrlm, Ge- 
schenk des Herrn Adalbert v. Zinner; Eseltasche, persisch, Geschenk des Herrn J. Adutt; 
Leinentuch mit Gold- und Seidenstickerei, Geschenk des Fürsten J. Liechtenstein; einige 
spanische Seidenstoife, x7. Jahrlrn; ältere chinesische Seidenstoße; verschiedene Seiden- 
und Sarnmtstolfe vom 16.-48. Jahrh. i 
10. Index. 
Bucheinband von 1659. 
11. Arbeiten 9.115 Stein 6M. 
Marmorfragment mit Glasintnrsia, antik, Rom; Stuckornamente, bemalt, antik, Rom; 
Relief aus Marmor, Madonna mit dem Täufer und S. Augustin, Oberitalien, Ende des 
15. Jahrhunderts. 
12. Gypsabgassa. 
Kopf eines Athleten, Glyptothek in München; Alexanderkopf, ehendort; Statue 
eines Athleten, ebendort; Weihwasserbecken, Capitale, Console und Christuskopf aus 
der Kirche zu Gelnhausen, romanisch; Wachskoyf in Lille, angeblich Raphael, Geschenk 
des Fräulein M. v. Miller; Büste der Beatrice von Aragonien, Orig. Marmor bei Herrn 
Dreyfus in Paris, Geschenk des Herrn Courajod, Conservateur am Louvre; Frauenbüste 
(Beatrice von Aragonien i), Marmor, Louvre, Geschenk desselben; Büste der Beatrice von 
Este, Marmor, Louvre, Geschenk desselben. 
DIE BIBLIOTHEK 
wurde im Laufe des Jahres 1879 um 391 Werke vermehrt, so dass sich die Inventar- 
nummern jetzt auf 6384 belaufen. Aus der Reihe der Erwerbungen verdienen besnnders 
hervorgehoben zu werden: Mehrere Venetianer Drucke mit Initialen und Randeinfassuugen 
aus dem 16. Jahrhundert, die Fortsetzungerrvon Onganizfs (Münster) Reproductionen 
alter Spitzen- und Stickmusterhucher, zahlreiche kunstwissenschaftliche Werke aus dem 
Nachlasse des Conservators Pini in Florenz, Giraulds ausgezeichnete Publication über die 
Exposition retmspective de Lyon 1877, Warneckefs Musterwerke für heraldische Kunst 
und Glasmalerei, W. Jamitzefs Entwürfe zu Prachtgefäßen, herausgegeben von R. Bergau, 
die Ornamente der Hausindustrie Ungarns und die Aquarellschulen von Hager, Green 
und jene von Penley in einem zweiten Exmrplar. An die neue Ausgabe von Hefner- 
Alteneck's Trachtenwerke sind ferner die französischen Prachtpublicationen von Lacroix, 
XVllmC Sillele, von Frbhner, la verrerie antique, die Werke von Mantz über l-lolbein und 
Boucher, und Palustre's Renaissance en France anzufügen. Den Schluss in dieser Auf- 
zählung von Erwerbungen bilde das von der russischen Regierung veröffentlichte Pracht- 
werk über die russischen Kunstdenkmäler mit 515 Tafeln in sechs Serien. 
Auch einige Geschenke brachte das abgelaufene Jahr für die Bibliothek und sind 
neben den nWappen des Oesterr. Herrscherhausesw in 10 Exemplaren vom Oberstkammerer 
Sr. Mai. des Kaisers, dem schönen Werke wSchloss Sterne von Seite der k. k. Staatsdruckerei, 
die Bücher des Herrn Schoy, Correspondenlen unseres Museums, über niederländische 
Kunst zu nennen. Als eine Schenkung von höchster Bedeutung muss aber jene des Herrn 
Buurathes Paul Wasserhurger bezeichnet werden. Mit der ausdrücklichen Motivirung 
nur Feier der silbernen Hochzeit Ihrer k. k. Majestaten- widmete derselbe der Bibliothek 
die ganze Collection von Piranesfs Werken, a6 Bande größten Formates in tref- 
lichen Drucken. 
Das Inventar der Kunatblßtter-Snmmlnng mit 3677 Nummern weist gegen das 
Voriahr eine Vermehrung um 18a Blatter nach, eine verhaltnismaßig hohe Zilfer in 
Anbetracht der heutigen Preise. Ohne die Munificenz des hohen Ministeriums, welches 
zur Bethailignng an der großen Enzenbergschen Auction einen besondern Credit bewil- 
ligte, wäre eine solche Vermehrung unter den bestehenden Verhältnissen ganz unmöglich 
gewesen. Mit um so graßerem Vergnügen können wir nun auf die Erwerbung einer
	        

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