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Volltext: Monatszeitschrift XVII (1914 / Heft 3)

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5. Letzter Streifen: das Lamm Gottes zwischen den Kirchen ern. 
Die Untersuchung der literarischen Quellen ergibt folgendes: Die Pala 
wird zum erstenmal bei Sansovinol folgendermaßen erwähnt: „Vi e pari- 
mente di scultura 1a palla dell' altare grande di iinissimo argento et lavorata 
con iigure di basso rilievo alte un piede." Francesco Sansovino kennt also 
weder das Entstehungsjahr noch den Namen eines Donators, von dem später 
die Rede sein wird. Dasselbe gilt auch fiirDomenico Martinelli, der in seinem 
Abb. 1. Venedig, San Salvatore: Silberpala (Photogr. Alinari) 
„Ritratto etc." vom Jahre 1684 die Pala ohne jede weitere Angabe erwähnt." 
Auch Pier Antonio Paciiico erwähnt in der zweiten Ausgabe seiner „Cronica 
Veneta sacra e profana" nur folgendes: „ . . . la palla dell'altar grande e di 
scultura d'argento, con iigure di basso rilievo, 1a quale si cuopre da un'altra 
palla etc.""""' Hingegen weiß Flaminio Corner-l- in seinen 174g erschienenen 
„Ecclesiae Venetae" von einem Abt Benedikt zu erzählen, der das Werk im 
' Francesco Sansovino, Venetia, Cittä Nobilissimn, Venedig 1581. S. 476. 
"' Domenico Marünelli, ll rimmo di Venezia, diviso in tre parti, Venedig 1684. S. 51. 
m" Pier Antonio Paciüco, Cronica Venen sacra e profnna, Venedig 1736. I1. Ausgabe. S. 265. 
1' Flaminio Cornelio (sie!) Ecclesiae venetne, antiquis documentis ediLi: illustntae. Venedig 174g, 
B113. S. 251.
	        

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