MAK

Full text: Monatszeitschrift XVII (1914 / Heft 6 und 7)

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Mosaik. Völlig unirdisch aber muß das Orgelfernwerk erscheinen, dessen 
Echo durch die Öffnungen der Kassettendecke in den goldenen Saal schwebt. 
Ein Fest für die Sinne bildet der Restaurationskomplex, den Jos. Em. 
Margold um den östlichen Teil des Platanenhains gebaut hat. Die Wiener 
Grazie und Farbigkeit feiert an einer Stelle Triumphe, wo sie so ganz am 
Platze ist: um den lebhaften Kaffeegarten unter dem Laubdach der gestutzten 
Platanen zur Linken die Arkaden und das grüne Dach des Restaurants, im 
Hintergrund der Musikpavillon mit bunten Mosaikstreifen zu beiden Seiten, 
und rechts das Cafe, das nur eine offene Pfeilerhalle mit niedrigem Dach 
unter dem Laub der Bäume darstellt. Heiterkeit ist das Wahrzeichen dieser 
Bauten, und sie steigert sich im Innern des Restaurantsaales zu einem fest- 
lichenRausch 
vonLichtund 
Farben. Die 
Rückwandist 
in Kojen ein- 
geteilt und 
ihre Sitze mit 
bunten Stof- 
fenbespannt; 
die Wände, 
durchwegweiß 
gehalten, tra- 
gen je ein 
gleiches Rie- 
senornament 
vongoldenem 
Gesträuch in 
ihrer Mitte, 
und da das 
Licht den 
sehr schön 
proportionier- 
ten Raum 
hauptsächlich 
von hochge- 
legenenOval- 
fenstem aus 
erreicht, so 
durchströmt 
ihneine frohe 
und festliche 
Ausstellung der Darmstädter Künstlerkolonie. Professor Bernhard l-Ioerger, Silberlöwe am Henägkeln 
Eingang zum Platanenhain und die star-
	        

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