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Volltext: Monatszeitschrift XVIII (1915 / Heft 1 und 2)

bei denjenigen gegenüber, die den Kur des Lebens hören und daher ehrlich 
historisch empfinden. Für sie ist dieBeschäftigung mit der künstlerischenArbeit 
jener Tage eine Quelle der Erkenntnis und der Ermunterung, erhebend und 
rührend zugleich. Denn wir dürfen nicht vergessen, daß die ersten 23 Jahre 
der Regierung Franz I. von blutigen Kriegen, tiefen Erschütterungen und den 
schwersten Verlusten erfüllt waren und daß gerade in diesen Tagen der auf- 
opferndsten, heldenmütigsten Kämpfe und der Friedensschlüsse von Campo 
Formio, Lüneville, Preßburg und Wien ein unermüdliches Ringen nach 
Vertiefung der 
künstlerischen 
Kultur statt- 
fand. Es ist die 
Zeit, in wel- 
cher Füger sei- 
ne berühmte- 
sten Werke, die 
Fülle seiner reif- 
sten Miniatu- 
ren, mit denen 
er alles hin- 
ter sich läßt, 
was damals in 
Deutschland 
undEnglandge- 
schaffenwurde, 
und auch das 
Besteuntersei- 
nen akademi- 
schen Bildern, 
„Coriolans Ab- 
schied von sei- 
ner Mutter", 
und auf Ver- 
anlassung des 
Grafen Fries 
die Komposi- 
tionen zu Klop- 
stocks Messia- 
de hervorge- 
bracht hat  Bihliothekssaal im ehemaligen Palais Liechtenstein in der Herrengasse in Wien, von 
nen wohl die 10m Hardxmulh
	        

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