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Volltext: Monatszeitschrift XVIII (1915 / Heft 5)

Schließlich 
hat Bayern noch 
an der Schwelle 
der italienischen 
Renaissance ei- 
nen der originell- 
sten 'Glasmaler 
hervorgebracht, 
Hans Wertinger 
von Landshut. 
Er gehört eng 
zum „Donaustil" 
Altdorfers und 
Wolfl-Iubersund 
zu den Lands- 
huter Bildhau- 
ern Rottaler und 
Leinberger. Das 
urwüchsig Fri- 
sche, das male- 
risch Zerraufte 
dieser Nieder- 
bayern findet sich 
auch in den Glas- 
fenstern, die er 
für St. Anna in 
Neuötting und 
für die Andreas- 
kirche in Frei- 
sing schuf (die- 
se im Berliner 
Kunstgewerbe- 
museum). Da er 
Glas- und Hof- 
maler (als Por- 
trätist allerdings 
unglücklich) in 
einer Person war, 
so haben seine 
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maritim". 
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Anbetung der heiligen drei Könige, Entwurf von Jan Thom-Prikker, ausgeführt von 
Gottfried Heinersdorff (nach Heinersdorfi) 
Scheiben den eigentümlichen Vorteil der Wildschen, daß sie im edelsten 
Sinne Eigenhändigkeit besitzen, Erfindung und Technik sich decken. 
Wie die große Kunst in Deutschland fast mit einem Schlage aufhört in 
den Zeiten, da der Sieg des Protestantismus und der welschen Renaissance 
zu gleicher Zeit entschieden war - 
so kann 
ein eigentümliches Gegenspiel
	        

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