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Object: Monatszeitschrift V (1902 / Heft 1)

Schlüssel, XIX. jahrh. (Samm- 
lung Diklinger. k. k. Techno- 
logisches Gewerbe-Museum) 
Schlüssel, XIX. Jahrhundert 
(Österr. Museum) 
 
Schlüssel. XIX. Jahrhundert 
(Sammlung des kais. Rathes 
Th. Theyer) 
OBERT DE FLERS" „ILSEE, PRINCESSE DE TRIPOLI" mit den 
reizenden und unendlich phantasievollen Illustrationen von A. Mucha liegt nunmehr, 
von Regine Adler trefßich übersetzt, in einer deutschen Ausgabe des Kunstverlages 
B. Koci in Prag vor." Diese typographisch gleichfalls mustergiltige neue Ausgabe ist der 
französischen Ausgabe von H. Piazza ä Cie. in der glänzenden Wiedergabe der coloristisch 
so überaus feinen Mucha'schen Illustrationen nicht nur vollkommen ebenbürtig, sondern 
übertrifft sie sogar in manchen Punkten, so vorwiegend in der ausnehmend delicaten 
Behandlung des Golddrucks in einzelnen Partien der Ornamentirung. Der rührige Verlag 
Koci hat sich durch die deutsche Ausgabe des de Flers-Mucha'schen Werkes ein neues 
anerkennenswertes Verdienst erworben und eine schöne Probe seiner Leistungsfähig- 
keit gegeben. 
O 
BER MÜDERNES KUNSTGEVVERBE spricht W. Fred in neun kurzen 
Essays," von denen zwei, die über C. R. Ashbee und H. M. Baillie-Scott, in dieser 
Zeitschrift vorher veröifentlicht worden sind. Er behandelt eine ganze Reihe wichtiger 
Erscheinungen auf dem Gebiete des modernen Kunsthandwerkes, mit Geschick in das 
einfach Referirende allerlei kunstphilosophische und geschmackskritische Excurse ver- 
Hechtend, die die einzelnen unabhängigen Essays zu einer Art anregenden, weil prätentions- 
losen Lehrbuches des modernen Geschmackes verbinden. 
ÜSSTELLÜNG IN GLASGOVV. Als Ergänzung unseres Berichtes über diese 
Ausstellung bringen wir noch den Pavillon Van Houten, der zu den wirksamsten und 
gelungensten baulichen Objecten dieser Ausstellung gehörte. Der holländische Charakter 
des Hauses kommt in der Anordnung der Fenster und in den vorspringenden Giebeln 
deutlich zum Ausdruck. Ein Lichtschacht im Kreuzungspunkte der Dachconstruction 
ermöglichte die Ausgestaltung einer Kreuzanlage im ersten Geschosse, die eine abwechs- 
lungsreiche Wirkung herbeiführte, welche durch die vorgebauten Fenster noch gesteigert 
wird. Im äusseren Schmuck, sowie im inneren sehen wir die traditionellen holländi- 
schen Formen aus dem XVIILjahrhundert sich mit modernen Motiven glücklich verbinden. 
" Reben de Flers, llsee, Prinzessin von Trapzzunt, deutsch von Regine Adler. Lithographien von 
A. Mucha. Kunstverlag B. KoEi in Prag. MDCCCCI. 4". 
"' Modernes Kunstgewerbe, Essays von W. Fred. Strassburg, T. H. Ed. Heitz (Heitz ä Milndel) xgox. 8". 
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