MAK

Volltext: Monatszeitschrift XVIII (1915 / Heft 6)

 
Denkmal für den Hauptplatz einer kleinen Stadtgemeinde. Die Aufstellung 
verlangt sicheres Urteil wegen der Beziehung zu den umgebenden Häusern. 
Stein. 6 Meter hoch. Entwurf Schule l-Ianak, Hans Krill aus Wien 
satz der Anschauungen 
Königs und seiner Schu- 
le zu den reformieren- 
den Bestrebungen der 
modernen Bewegung 
zutage. 
König blieb bis an 
sein Ende der überzeugte 
Vertreter einerAnschau- 
ungsweise. mit welcher 
er sich an die besten Re- 
präsentanten der Bau- 
kunst vom Ende des 
XIX. Jahrhunderts an- 
zureihen vermochte. Er 
genoß in dieser in sich 
abgeschlossenen, aufbe- 
stimmtem Gebiet aus- 
geübten Künstlerschaft 
auch die Hochschätzung 
jener, die andern Zielen 
zustrebten, und erlebte 
in später Altersperiode 
die Ehrungen, welchen 
er während seines zu- 
rückgezogenen Arbeits- 
lebens niemals nach- 
gestrebt hatte. Er blieb 
der reifste, überzeug- 
teste und feinfühligste 
Repräsentant einer künst- 
lerischen Anschauungs- 
weise, die von einer 
neuen Generation als 
abgeschlossen betrach- 
tet wird. 
VEREIN FÜR VERBESSERUNG DER FRAUENKLEIDUNG. 
Im Sitzungssaale des k. k. Gewerbeförderungsamtes fand Freitag, den 30. April ein 
Vortragsabend des Vereines statt, der eine besondere Auszeichnung durch die Person des 
Vortragenden erhielt und der darum auch auf weitere Fachkreise große Anziehungs- 
kraft übte. Hofrat Dr. Adolf Vetter sprach über seine Erfahrungen bei der zurzeit in Wien 
eingeleiteten Aktion zur Förderung der Wiener Mode. Er gab bei diesem Anlaß eine geist- 
volle Charakteristik vom Wesen der Mode und einen sachkundigen Einblick in die 
Schwierigkeiten, welche heute jeder tiefgreifenden Einfiußnahme auf die bestehenden 
Zustände bereitet werden. Er führte aus, wie sehr der Sitz der Modediktatur stets von der 
politischen Vormachtstellung in Europa abhängig war und wie auch Frankreichs über- 
ragende Machtentfaltung zur Zeit Ludwigs XIV. den seit damals bestehenden Einiiuß der 
Pariser Frauenmode - und yon dieser war vorwiegend die Rede - begründete. Die Mode
	        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.