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Volltext: Monatszeitschrift XVIII (1915 / Heft 3 und 4)

Die ganze Technik 
und Erscheinung des 
Stückes weisen sofort 
auf die Schweiz (oder 
Süddeutschland) und 
die zweite Hälfte des 
XVI. Jahrhunderts hin; 
dazu stimmen auch die 
Ähnlichkeiten der Fi- 
gurenmitDarstellungen 
von Jost Arnman, Stim- 
mer, Lindtrneyer und 
verwandten Künstlern. 
Wir möchten hier nur 
im allgemeinen auf Jost 
Ammans„Monatsbilder" 
(in Einzeliiguren) hin- 
weisen, die ganz ähn- 
liche Bewegungen bie- 
ten, so insbesondere 
der „Dezember"; noch 
näher steht vielleicht 
eine andere Reihenfolge 
des gleichen Gegen- 
standes (in gebogenen 
Streifen), wo besonders 
der '„September" zu 
vergleichen wäre. Die 
größte Verwandtschaft 
zeigen aber wohl ver- 
schiedene Zeichnungen 
des „Glasmalers" Da- 
niel Lindtrneyer aus 
Schaffhausen (1552 bis 
nach 1601), der ur- 
sprünglich ein Schüler 
seines Vaters Felix, 
selbst eines Glasmalers 
und trefflichen Zeich- 
ners, sich dann beson- 
ders unter Tobias Stim- 
mer weiter entwickelt 
hat. Einen bemerkens- 
r . ' 411. 
Pique- und bunte Wollstickerei auf Leinen, XVIII. Jahrhundert, h", der 
wirklichen Größe, erworben aus der Schenkung Ihrer Exzellenz Frau Marie 
Durnba 
werten Scheibenriß mit der Jahreszahl 1594, der in vieler Beziehung mit
	        

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