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Volltext: Monatszeitschrift XVIII (1915 / Heft 3 und 4)

lassen. DieseArbeiten wur- 
den dann zu einer Aus- 
stellungvereinigt, beideren 
Durchführung auch der 
Direktor des Österreichi- 
schen Museums mitge- 
wirkt hat. Eine Reihe von 
Damen, zumeist Ab solven- 
tinnen der Wiener Kunst- 
gewerbeschule, haben sich 
hingebungsvoll in den 
Dienst der Auskunftsertei- 
lung und Verkaufsvermitt- 
lung gestellt. Da es sich um 
Erzeugnisse aus verschie- 
denen Teilen der Monar- 
chie handelte und um eine 
Erleichterung der Fort- 
setzung der Herstellungen 
nach Schluß der Ausstel- 
lung, deren Vorrat man- 
cher Objekte rasch er- 
schöpft war, so wurde für 
eine genaue Bekanntma- 
chung aller Bezugsquellen 
und Bezugsbedingungen 
gesorgt. Die Namen der 
geistigen Urheber, der 
Entwerfer der Stücke so- 
wie der industriellen und 
kommerziellen Faktoren, 
der erzeugenden sowie der den Vertrieb besorgenden Firmen wurden bei 
den Objekten in den Vitrinen ersichtlich gemacht. Da nun die Fürsorgeaktion 
des Ministeriums für öffentliche Arbeiten aus den Ergebnissen des Vertriebes 
Zuwendungen erhält und die Ausdehnung der Erzeugung so vom wirt- 
schaftlichen wie vom humanitären Standpunkt gleich wünschenswert ist, 
bildete diese offene Klarstellung des ganzen Arbeitsweges eine Unterstützung 
und Förderung der günstigen Nachwirkung der gelungenen Veranstaltung. 
Es galt hier nicht bloß äußere, sondern auch innere Siege zu erringen. Glück- 
licherweise regen sich nun schon auf vielen Seiten die vorhandenen Kräfte, 
welche in dem angedeuteten Sinne zu Wirken entschlossen sind. Es mehren 
sich die Zeichen, daß ein Zusarnmenschluß bisher getrennt marschierender 
Kräftegruppen zum gemeinsamen Wirken erzielt werden kann. Es zeigen 
sich auch zugleich die guten schon vorhandenen Grundlagen, die Resultate 
„Abschiedi roter Ton, modelliert von Ida Schwetz-Lehmann, aus- 
geführt von der Keramischen Werkgenossenschaft, Wien 
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