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Volltext: Monatszeitschrift XVIII (1915 / Heft 3 und 4)

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und mit großem 
Erfolg künstleri- 
sche Pflege zuteil 
wird. Die vorlie- 
genden Arbeiten 
schließen sich den 
besten früheren 
Arbeiten an, was 
deshalb besonders 
betontwerdenmag, 
weil das militäri- 
sche Kostüm un- 
serer Zeit und die 
absichtliche Farb- 
losigkeit der feld- 
mäßigen Uniform 
einerpolychromen 
Plastikkeineswegs 
entgegenkommen. 
Wenn es trotzdem 
gelang, eine reiz- 
volle künstlerische 
Wirkung mit Soldatentypen in Feldgrau zu erreichen, so" ist dies ein 
sehr erfreuliches Resultat. In naher Verwandtschaft zu diesem letzt- 
genannten Gebiet steht das aus Holz gefertigte figurale Kinderspielzeug, 
das allerdings den Vorteil der leichter zu handhabenden Technik genießt. 
Die bemalten Kämpfer, die flott be- 
handelte auffahrende Artillerie, die ge- 
schnitzten Soldatentypen sind gelungene 
Leistungen, denen allerdings auch so be- 
währte Künstler wie Professor Barwig, 
Professor Sachel und andere ihre Mitwir- 
kung liehen. Die gute Ausführung lenkt 
unsere Aufmerksamkeit auf H. Schmidt 
in Krasna. Professor Breitner hat seine 
farbenfrohen und beweglichen Einfälle 
der Ausschmückung von großen Lebku- 
chen gewidmet, die allerdings nur als 
Einzelobjekte hergestellt werden konnten_ 
In den Holzintarsien aus Cortina 
liegt die Anwendung einer alten haus- 
industriellen Tätigkeit auf moderne und 
elegante Gegenstände vor; Entwürfe von 
 
Lebkuchen, nach Entwurf von Professor josef Breitner 
 
Schachlelsatz (vier Stücke ineinander), Entwurf 
__ _ _ und Ausführung von der Schule Professor J. 
Professor Fromel (Graz) sind bei den Benes, Prager Kunstgewerbeschule
	        

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