MAK

Volltext: Monatszeitschrift XVIII (1915 / Heft 3 und 4)

Arbeiten jedoch zumeist nicht zu einer 
Erzeugung und einem Vertrieb in grö- 
ßerem Maßstab und für niedrige Preise 
geeignet sind, da sie immer Handarbeit 
bleiben müssen, ist ihre Entwicklung 
und Förderung mehr vom persönlichen 
Kontakt zwischen dem Produzenten 
und dem Konsumenten abhängig als 
Brosche! dies bei allen andern kunstgewerblichen 
nach Enrwurfvor-Adele vonSmk Betrieben der Fall zu sein pflegt. 
amgefüh" "o" Gebüid" Jäg" i" Anders ist es auf allen textilen Ge- Anhänger. nach 
Gablom . . . . EntwurfvonPro- 
bieten, die eine maschinelle Grundlage fessorottoprut_ 
besitzen; hier ist beides leicht möglich, die billige und gefällige scberausgeführt 
Herstellung und die rasche, weite Verbreitung. Die Ausstellung vmäniäliäfofzi"' 
' zeigte sowohl ei- 
nige Leistungen der Maschin- 
stickerei und Bortenweberei 
wie der Posamentierarbeiten, 
die besondere Aufmerksamkeit 
verdienen.Insbesondere bei den 
letzteren gelang es, dem Grund- 
gedanken der Ausstellung wir- 
kungsvollen Ausdruck zu geben. 
Die von Direktor Roller 
entworfenen Borten, die von 
Frau Professor R. Rothansel, 
von der Fachschule in Weipert, 
von der Fachschule in Graslitz 
stammenden Posamentierar- 
beiten, Webereien und Ma- 
schinstickereien sind nicht nur 
anziehend in Form und Farbe, 
sondern auch für weite Kreise 
und häufigen Gebrauch gut 
anwendbar. Auch hier ist mit 
der Verwendung zweifarbigen 
(schwarzen und gelben) Mate- 
rials schon aus den Elementen 
der Herstellung der charakteri- 
stische Effekt verbürgt. 
Für Mützen, Beutel und 
ähnlicheVerwendungsarten der 
Flechtmotive gelten dieselben 
  
Brieftasche, Leder, Handvergoldung, nach Entwurf von Lehrer __ _ _ 
Franz Kysela ausgeführt von Karl Lindauer, Prag naturhchen und günstigen BC-
	        

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