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Volltext: Monatszeitschrift XIX (1916 / Heft 5, 6 und 7)

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  
weise vielleicht von Mack ent- 
worfen und bestellt und sicher 
von ihm mit ihrem Edelstein- 
schmuck versehen worden. Dies 
gilt vor allem von dem in der 
Sammlung des Herrn Dr. Albert 
Figdor befindlichen Reliquiar des 
heiligen Eligius, welches (dem 
Eligius-Reliquiar im Besitze der 
Wiener Genossenschaft der Ju- 
weliere, Gold- und Silberschmie- 
de von J. Moser sehr ähnlich, 
doch reicher besetzt rnit Stei- 
nen) aus derselben Quelle stammt 
wie unser Reliquiar, nämlich 
von einem in Kärnten lebenden 
Ururenkel Franz von 
Macks. Dieser hat, da 
er ein „hofbefreiter" 
Künstler war, kein ei- 
genes Zeichen geführt 
und das erschwert da- 
her die Feststellung sei- 
ner umfassenden und 
hervorragenden Tätig- 
keit als Juwelier der ge- 
nannten Epoche in ho- 
hem Maße. Immerhin 
sehen wir aber nun 
auf Grund der oben 
erwähnten Erwerbung 
und der daran geknüpf- 
ten weiteren Nachfor- 
schungen Macks Per- 
sönlichkeit und seine 
Bedeutung als eines __ _ _ __ _ V 
der einßvßreichsten und ÜÄ232i;QSÜJÄ'EY"ÄÜL}3ÄZ"'Ä'LTÄZÜÄfmäffciiä: 
merkwürdigsten Kunst- 
handwerker jener Zeit in helleres Licht gerückt. Daß er sich in hartem, 
mühsamem Ringen emporgearbeitet und noch bei seiner ersten Ehe- 
schließung 1760, also gojährig, in den knappesten Verhältnissen befunden 
hat, beweist folgender schon von Mayer von Rosenau mitgeteilter Umstand. 
Eine Urenkelin Macks, Fräulein Stephanie von Mack, besitzt einen 
gestickten, von diesem benützten Geldbeutel, dessen Papierhülle von ihm
	        

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