MAK

Volltext: Monatszeitschrift XIX (1916 / Heft 5, 6 und 7)

Unter den leitenden Grundsätzen muß vor allem jener hervorgehoben 
werden, der die Schaffung bestimmter, einzelner Möbeltypen, nicht zusammen- 
hängender Möbelgruppen erstrebte, welche ein Einrichtungsganzes schaffen. 
So sehr auch ein leitender formaler Gestaltungsgrundsatz bei einer zusammen- 
gehörigen Gruppe erwünscht war, tatsächlich auch von den meisten Werk- 
leuten festgehalten wurde, immer war auch das Einzelstück aus dem 
Zusammenhang zu lösen. Ein stückweises Beschaffen solcher Einrichtungen 
mußte leicht möglich bleiben; eventuell auch ein Zusammenlegen ver- 
schiedener Bestandteile einzelner Reihen, denen doch in Materialbehandlung 
und Bauart eine durchgehende Gemeinsamkeit der Grundsätze eigen sein 
sollte. r 
Das Vorwort zu den veröffentlichten Entwürfen bezeichnet solche 
gemeinsame Arbeitsprinzipien näher. „Charaktervolle Typen für den ein- 
fachen Hausgebrauch, abweichend von der üblichen Händlerware, sind nötig. 
Eine für das verwen- 
dete Material und 
Werkzeug charak- 
teristische Behand- 
lungsweise ist Bedin- 
gung. Jeder nicht im 
Charakter der Sache 
gelegene Schmuck 
war zu vermeiden. 
Großer Wert wurde 
darauf gelegt, das 
gezimmerte Möbel in 
seinen Verbindungen 
wirken zu lassen 
und dem massiven 
Holz die Eigenart 
durch die Bearbei- 
tung mit dem Messer, 
beziehungsweise mit 
dem Hobel nicht zu 
nehmen. Derartige 
Möbel sollen nicht 
geschliffen, nicht po- 
liert werden." 
In diesem Pro- 
gramm, das von der 
Verwendung billiger, 
weicher Holzarten in 
Ausstellung einfachen Hausrates. I. großer Preis: Invalidenschule der k. k. massiver FOTUI ZUS- 
Fachschule für Holzbearbeitung in Königsberg a. d. Eger. Kasten ausgeführt - - 
von Johann Anwn l geht hegt eine Auf"
	        

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