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Volltext: Monatszeitschrift VIII (1905 / Heft 12)

 
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die Fachschule für Ton- 
industrie in Bechyn drei 
I., zwei II. und vier III. 
Preise, die Fachschule 
für Tonindustrie in Tep- 
litz zwei I., drei II. und 
zwei III. Preise, die 
Fachschule für Kunst- 
schlosserei in König- 
grätz je einen 1., II. und 
III. Preis, die kunstge- 
werbliche Fachschule in 
Gablonz einen L, einen 
II. und vier III. Preise, 
die Fachschule für Me- 
tallindustrie in Nixdorf 
zwei I. Preise, die Fach- 
schule für Glasindustrie 
in I-Iaida einen II. und 
einen III. Preis, die 
Fachschule für Glasin- 
dustrie in Steinschönau 
einen III. Preis, die Fachschule für Bildhauer und Steinmetzen in Hoiic 
drei II. und zwei III. Preise nebst einem Sonderpreis von 10 Kronen, die 
Fachschule für Steinbearbeitung in Laas einen III. Preis, die Fachschule 
für Edelsteinfassung und -Bearbeitung in Turnau einen I. und einen II. Preis, 
die fachliche Modellierschule für keramische und verwandte Gewerbe in 
Oberleutensdorf einen II. Preis, die Fachschule für Textilindustrie in Wien 
zwei II. und einen III. Preis, die Fachschule für Weberei in Mähn-Schön- 
berg einen II. und die Fachschule für Weberei in Warnsdorf einen III. Preis. 
In den hier beigegebenen Illustrationen sind einzelne der prämiierten Ar- 
beiten veranschaulicht; sie zeigen, daß gegenüber früheren Jahren, in denen 
noch die Kopiermethode maßgebend und jede selbständige Betätigung der 
Schüler ausgeschlossen war, immerhin erfreuliche Fortschritte zu verzeichnen 
sind. Sehr erwünscht wäre es, wenn die heimische Industrie mehr als bisher 
auf die aus den Kunstgewerbeschulen und den übrigen gewerblichen Lehr- 
anstalten hervorgegangenen Kräfte reflektieren würde, denn sonst ist Gefahr 
vorhanden, daß letztere verkümmern oder ihren Erwerb im Auslande suchen 
und hiedurch der Heimat Konkurrenz bereiten, die ihnen eine fachliche Aus- 
bildung ausschließlich nur zum Zwecke der Förderung des inländischen 
Gewerbes gegeben hat. Alljährlich wandern noch viele Hunderttausende 
von Gulden für „Musterzeichnungen" und „Modelle" in das Ausland, ob- 
wohl in vielen Fällen die gleichen Leistungen von heimischen Kräften 
erlangt werden könnten. Eine Umkehr in dieser Richtung ist dringend 
Klausurarbeit von Karl Weissgärber (k. k. Fachschule in Nixdorf)
	        

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