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Volltext: Monatszeitschrift XX (1917 / Heft 3, 4 und 5)

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Der Sarkophag 
ruht auf einer aus der 
Wand der Nische vor- 
tretenden Konsole auf, 
die durch einedie ganze 
Wand bedeckende Her- 
melindraperie aus ver- 
goldetem Stuck mas- 
kiert ist und die von 
einer großen vergol- 
deten Krone, die den 
oberenAbschluß desAl- 
tars bildet, zusammen- 
gefaßt wird. Mit gol- 
denen Schnüren ist die 
Draperie an den Wän- 
den der Nische befe- 
stigt. Andere Schnüre 
 
Konsole für die Meßkännchen 
werden von Marmorputten gehalten, die über dem Sarge schweben und 
über ihn eine Blätterkrone halten, von der eine Strahlenglorie ausgeht. Die 
Draperie hängt über die rote Marmorkonsole, auf welcher der Sarg ruht, 
herab, die rechte Ecke derselben unbedeckt lassend. Die Enden der Draperie 
werden von zwei überlebensgroßen Engeln aus weißem Karansebeser 
Marmor," „hehren und schlanken Jünglingsgestalten voll Poesie und Schön- 
heit",""" getragen, würdigen Seitenstiicken der knienden Cherubs aus Blei, 
die einst den Hochaltar des Preßburger Domes schmückten und nach dessen 
" Die Statuen dürften kaum aus Carraramarmor sein, wie öfter erwähnt wird, da dem Bels ausdrückliche 
Bemerkung. daß alles aus vaterländischern Marmor gefertigt sei, entgegensteht. 
" (llg) „Raphael Donner". Festschrift zum zoojährigen Jubiläum, Seite 26. 
Girlande an der Alrarmensa 

	        

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