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Volltext: Monatszeitschrift XX (1917 / Heft 3, 4 und 5)

_Denkmales in der 
Donners Lehrer. So wie Steinl als Architekt, Bildhauer und Künstler, der 
Entwürfe für Goldschmiedearbeiten, Chorgestühle, Meßgewänder und anderes 
lieferte, vielseitig tätig war, ebenso dürfte Donner eine gleiche umfassende 
Tätigkeit in seinen Arbeiten für den Preßburger Dom entfaltet haben. Die 
Ähnlichkeit des St. 
Martin mit Steinlschen 
Reiterstatuen, der Ni- 
sche des Esterhäzy- 
Elemosynarius-Kapelle 
mit dem Steinlschen 
Wandbrunnen im alten 
Refektorium in Kloster- 
neuburg lassen eine 
Beeinflussung Donners 
durch Steinl gerade in 
den Werken, die Don- 
ner für den Preßburger 
Dorn schuf, wohl deut- 
lich erkennen. Daß 
Donner auch Entwürfe 
fürGoldschmiedearbei- 
ten im PreßburgerDom 
fertigte, scheint mir, 
wie an anderer Stelle 
ausgeführt werden soll, 
sogar sehr wahrschein- 
lich. Ebenso wie Steinl 
für Klosterneuburg, 
schufDonner auch den 
Entwurf für das leider 
anläßlich der Regoti- 
sierung (1864 bis 1867) 
wieder vernichtete 
Chorgestühl im Pres- 
byterium des Domes. 
Darum dürfte es auch 
durchaus nicht unwahrscheinlich sein, daß die Zeichnungen zu den schönen 
Schmiedearbeiten des Gitters sein Werk sind. Leider wird es wohl kaum 
möglich sein, aktenxnäßige Belege für diese Tätigkeit Donners beizubringen. 
Weder das fürstlich Esterhazysche Familienarchiv in Kismarton noch das 
gräfliche in Galanta enthalten auf die Bauwerke des Primas Esterhazy und 
Donners Tätigkeit in dessen Diensten bezugnehmende Urkunden. Des- 
gleichen enthält das Graner Primatialarchiv nichts darüber, da nach einer 
Rechter Marrnorengel vom Altar der Elemosynarius-Kapelle
	        

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