MAK

Volltext: Monatszeitschrift XX (1917 / Heft 6, 7 und 8)

teressen gezeigt, auf 
der Bergakademie in 
Schemnitz erhielt er 
seine hüttenmännische 
Ausbildung, die er durch 
Reisen und als lang- 
jähriger Fachreferent 
bei der montanisti- 
schen Hofstelle stetig 
erweiterte. Sein Vater 
übergab ihm die der 
Familie gehörigen Ei- 
senwerke, als er sich 
(mit der Enkelin des 
Staatskanzlers Fürsten 
Kaunitz) verlobte, da- 
mit er erprobe, ob er 
erwerbsfähig sei und 
einen I-Iausstand er- 
halten könne. Binnen 
wenigen Jahren hat er 
den Ertrag der Werke 
durch unablässige Ar- 
beit und viele techni- 
sche Verbesserungen 
vervielfacht. 
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seine Verdienste Mariazell (Kunstgewerbemuseum in Graz) 
um den Eisenguß wa- 
ren technischer, ökonomischer und künstlerischer Art. Er verbesserte die Hoch- 
öfen und die bisherigen Gebläsevorrichtungen, er erzielte durch Erfindungen 
bei den Feuerungsanlagen große Ersparnisse an Holzkohle, wodurch der 
Gewinn schon im ersten Jahre seiner Führung der Gießerei in I-Ioiowitz, um 
x7go, sich in ungeahntem Maße steigerte, und er stellte in mustergültiger, durch 
die Leistungen der Gleiwitzer und Berliner Gießerei und jener in Malapane 
kaum übertroffenerWeise Kunst und Kunsthandwerk, Architekten, Bildhauer, 
Modelleure und Zeichner in den Dienst des Eisengusses, der in der an anderen, 
 
Mariazell (Kunstgewerbemuseum in Graz)
	        

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