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Volltext: Monatszeitschrift XX (1917 / Heft 11 und 12)

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Eine bedeutend größere Anzahl von Neuerwerbungen als die Gemälde- 
galerie alter Meister weist die Skulpturensammlung der christlichen Epochen": 
auf. Im März 1914 gelang ihrem jetzigen Direktor Dr. Simon Meller der 
Ankauf einer bisher ganz unbekannten Sammlung zumeist italienischer 
Kleinbronzen, die der ungarische klassizistische Bildhauer Stephan Ferenczy 
in den Zwanzigerjahren des XIX. Jahrhunderts in Rom zusammengebracht 
hatte. Es sind sechsundvierzig zum größten Teil ausgezeichnete Güsse, die 
hier alle aufzuführen nicht Raum ist. Von dem größten Teile der Sammlung 
Oberitalienisch, um 1480, Bronzebüste 
sind keine an- 
deren Exem- 
plare bekannt, 
so daß dieser 
Fund für die 
Kunstge- 
schichte von 
größtemWert 
ist. Die Samm- 
lung hat nun, 
da sie vor 
dem Amtsan- 
tritt des Mini- 
sterialrates 
Petrovics er- 
worben wur- 
de, in einem 
gesonderten 
Raum eine 
provisorische 
Aufstellunger- 
fahren. 
Unter den 
Bronzen des 
" Die Neu- 
erwerbungen der 
antiken Skulpturen- 
sammlung, unter 
denen vor allem 
ein schöner griechi- 
scher Torso zu 
nennen ist, sind in 
diese Ausstellung 
nicht einbegriffen 
worden, da sie bei 
derNeuordnungdie- 
ser Abteilung be- 
reits ihren endgül- 
tigen Platz gefun- 
den haben.
	        

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