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Volltext: Monatszeitschrift XXI (1918 / Heft 3 und 4)

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Abb. 2. Hubert Gerhard, Der Augustusbrunnen in Augsburg 
these, daß Gerhard mit diesen Schülern Jacopo Sansovinos in Berührung 
gestanden habe, kann aber an dem Charakter seiner Werke keine sichere 
Stütze finden, dagegen führen zahlreiche Verbindungsfäden, wie wir sehen 
werden, nach Florenz in den Kreis seines großen Landsrnannes Giovanni 
da Bologna, von dessen Werkstatt aus ja ein reger Austausch künstlerischer 
Kräfte mit dem Norden stattfand. 
Über Gerhards Arbeiten auf Schloß Kirchheim, die sich bis ins Jahr 
X595 hinzogen, sind wir gut unterrichtet. Er schuf dort zum Teil gemeinsam 
mit dem Italiener Carlo Pallago, der bereits anfangs der Siebzigerjahre für 
Hans Fugger tätig gewesen war und auch später als Gehilfe Gerhards 
erscheint, die zwölf überlebe-nsgroßen Statuen von Helden und berühmten 
Frauen aus gebranntem Gips, sowie den großen Kamin in dem imposanten 
Großen Saal, dekorativ sehr wirksame Arbeiten, die zum Besten gehören, 
was aus dieser Zeit in Deutschland zu finden ist. Der Kamin, einfach und 
streng im architektonischen Aufbau, hat als I-Iauptschmuck drei Aktliguren,
	        

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