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Volltext: Monatszeitschrift XXI (1918 / Heft 3 und 4)

sei „subtil und sauber, aber die Darstellung etwas schlecht; Meister 
Adrian machs um ein gutes besserf" Nun wollte der Kaiser wohl sein 
strenges Urteil revidieren, denn er wünschte, wie Lang am 10.Juli 1604 
mitteilt, daß der Künstler noch ein Stück von Metall für ihn gießen 
möge. Von der Berufung nach Prag aber ist nicht mehr die Rede. 
Abb. 17. Hubert Gerhard, Mars, Venus und Amor (Wien, Hofrnuseum) 
Die Erledigung 
des kaiserlichen 
Wunsches ver- 
zögerte sich bis 
ins folgendejahr, 
da Gerhard in- 
folge „mehrmals 
furgefallenerleibs- 
Schwachheit als 
ein alter mann" 
und wegen seiner 
Reisen nach Hau- 
se nicht rechtzei- 
tig fertig wurde. 
Erst am 21. Sep- 
tember 1605 sen- 
det Maximilian 
die Arbeit an den 
Kamrnerdienerab. 
Es ist gewiß das 
„gegossen pild, 
mit gewixtem 
tuech überbun- 
den", das der Vi- 
zedom von Öster- 
reich ob der Enns 
am 10. Oktober 
im Auftrag des 
Erzherzogs Lang 
" Bericht des 
Agenten Maximilians vom 
Kaiserhofe vom LAugust 
1601: Die vom Kaiser ge- 
wünschten Bilder, die der 
Gießer Maximilians ge- 
macht, seien angekom- 
men und durch den Kam- 
merdiener Mschnwsky 
iibergebenwordemdieser 
habe obige Äußerung er- 
zählt. Hirn, a. a. 0., Seite 
352, Anmerkung z.
	        

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